Artur Esko wird dem TBV Lemgo im Spitzenspiel gegen den SC Bad Salzulfen fehlen. Esko hat sich die Hand gebrochen und muss sich einer OP unterziehen.

Lemgo (ruko). Die Hinrunde in der Lemgoer Fußball-Kreisliga A ist gelaufen und der erste Rückrundenspieltag hält einige interessante Partien bereit. So kommt es auf dem Lemgoer Jahnplatz zum Spitzenspiel zwischen dem TBV Lemgo und dem SC Bad Salzuflen. Im Tabellenkeller stehen sich der TuS Bexterhagen und der BSV Leese gegenüber.


Artur Esko
fällt aus


Auf ein sicherlich attraktives Spiel dürfen sich die Fans des lokalen Fußballs am Sonntag freuen, wenn der Tabellenzweite TBV Lemgo den Tabellendritten SC Bad Salzuflen um 14.30 Uhr auf dem Lemgoer Jahnplatz empfangen wird. Im Hinspiel teilte man sich beim 2:2 die Punkte. Der SCB dürfte gewarnt sein, tat man sich doch am vergangenen Sonntag schon schwer im Spiel gegen die Lemgoer Reserve. SC-Coach Frank Biermann wird es wohl mit einer kontrollierten Offensive versuchen. Für TBV-Coach Matthias Wölk zählt in dieser Partie nur ein Sieg: „Wir müssen dieses Spiel gewinnen, wollen wir oben dran bleiben, zumal es in der nächsten Partie gegen Lipperreihe geht“, so der Lemgoer Trainer, der allerdings auf seinen kreativen Mittelfeldspieler Artur Esko verzichten muss, der sich beim Futsal die Hand gebrochen hat und sich nun operieren lassen muss. Auch Arno Warkentin wird fehlen, der sich weiterhin im Urlaub befindet, auch im Spiel gegen Lipperreihe noch nicht dabei sein wird.


Die Lemgoer Reserve testet vor dem Spiel der Ersten den TuS Lipperreihe, der um 12.30 auf dem Jahnplatz zu Gast sein wird. TuS-Trainer Frank Fulland erwartet eine schwere Partie, die er und seine Jungs nur dann erfolgreich gestalten können, wenn viel an diesem Tag stimmen wird. TBV II-Trainer Benni Rawe hofft, dass seine Jungs mit der gleichen Leidenschaft wie im Spiel gegen Bad Salzuflen dieses Spiel bestreiten werden. Da TBV-Keeper Christian Sawert die rote Karte im Spiel gegen den SCB sah, wird sich erst kurzfristig herausstellen wer am Sonntag das Lemgoer Tor hüten wird.

 

Seit acht
Spielen punktlos

 

Weiter stark unter Druck steht Aufsteiger BSV Leese, der seit acht Spielen keinen einzigen Punkt mehr in der Liga ergattern konnte. Die personelle Lage beim BSV ist weiterhin sehr bescheiden. Dennoch, die Kasper-Elf muss und will in Bexterhagen punkten. Ein Remis wäre da schon zu wenig. Auch für Bexterhagens Coach Sven Gleisner ist dies ein 6-Punktespiel, das keinesfalls verloren werden darf. „Wir müssen auf die Leistung aus dem Spiel gegen Asemissen aufbauen“, so Gleisner, der wieder auf Brüntrup und Rother bauen kann.


Berge:
„Schicksal-Spiel!“


Noch mehr unter Druck als alle anderen Mannschaften in der Liga dürfte der TuS Brake stehen, das weiß auch TuS-Geschäftsführer Michael Berge: „Für uns steht im ersten Spiel der Rückrunde schon ein Endspiel bzw. Schicksal-Spiel an. Die Partie gegen Bentorf/Hohenhausen müssen wir ohne Wenn und Aber zu Hause gewinnen, wenn wir noch den Hauch einer Chance auf den Klassenerhalt wahren wollen. Da heißt es, alle Kräfte bündeln und Vollgas geben gegen die SG. Das Ding müssen wir einfach ‘rocken’“. „Wir müssen nach dem Sieg in Sonneborn jetzt unbedingt nachlegen, um uns weiter im Mittelfeld der Tabelle zu festigen“, fordert SG-Trainer Jens Böger, der alle Mann an Deck haben wird. Brand und Hartwig waren schon im Spiel in Sonneborn wieder dabei.

 

Leos wollen
Erfolgsserie ausbauen

 

Immer tiefer in den Tabellenkeller abgesackt ist der TuS Sonneborn, der an der B1 den TuS Leopoldshöhe empfangen wird. TuS-Trainer Thomas Elsner weiß um die Stärke der Leos, dennoch weiß er auch, dass ihn und sein Team nur noch Siege weiter helfen. Die Leos sind heiß darauf ihre Erfolgsserie von fünf ungeschlagenen Ligaspielen in Folge auszubauen.

Wieder gut in die Spur scheint der TuS Ahmsen gefunden zu haben, der aus den vergangen vier Ligaspielen das volle Punktpaket einsacken konnte. Das soll auch nun auch im Heimmatsch gegen den SV Werl-Aspe gelingen, zumal die Asper den TuS ja nach Elfmeterschießen aus dem Kreispokal gekickt haben. Die Asper hoffen auf eine ähnlich starke Leistung wie im Pokalspiel, braucht man doch jeden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Asemissen
will Revache

 

Auf Revanche für die im Hinspiel erlittene 1:3-Niederlage pocht der TuS Asemissen im Rückspiel gegen den TSV Oerlinghausen II. „Da haben wir was gut zu machen, zumal wir im oberen Bereich der Tabelle bleiben wollen“, so TuS-Trainer Carsten Skarupke, der hofft, dass Giesbrecht, Dadaev und Keeper Schröder einsatzbereit sein werden. Janis Pehle wird fehlen. Tim Ende wird wieder dabei sein. Asemissen ist der Heimatverein von Oerlinghausens Coach Jan Rüter. „Sicherlich ein Vorteil, weil ich das Team des TuS aus dem Effeff kenne. Ich weiß aber auch, dass die Asemisser heiß auf die Revanche sind, sich nicht nochmal gegen uns die Blöße geben wollen. Wir werden uns für dieses Match einen Plan ausdenken, wie wir den TuS am besten bespielen können“, so Rüter, der zurzeit wenig personelle Sorgen hat.


Scharte
auswetzen.


Die Winterpause sehnt der VfL Lüerdissen herbei, der weiterhin immense personelle Probleme hat, am Sonntag daheim auf den FC SSW trifft. Es darf ein Spiel auf Biegen und Brechen erwartet werden. Der FC braucht jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt und hat den Lüerdissern schon im Hinspiel große Probleme bereitet, das die Kettern-Elf mit 4:0 gewinnen konnte. Der VfL will diese Scharte natürlich unbedingt auswetzen.


16. Spieltag, Sonntag, 10. November

TBV Lemgo II – TuS Lipperreihe
TuS Bexterhagen – BSV Leese
TuS Brake – SG Bentorf/H.
TBV Lemgo – SC Bad Salzuflen
VfL Lüerdissen – FC SSW
TuS Ahmsen – SV Werl-Aspe
TuS Asemissen – Oerlinghausen II
TuS Sonneborn – TuS Leopoldshöhe