Dörentrup (ruko). Rouven Post hat Markus Kettern beim A-Ligisten FC SSW abgelöst und baut bei den Neuzugängen ganz auf die eigene Jugend. Externe Neuzugänge hat der FC nicht zu vermelden. Auch Abgänge sind bisher nicht zu verzeichnen. „Gegebenfalls werden aber 1 – 2 Spieler aufgrund privater Umstände etwas kürzer treten, aber Abmeldungen haben wir keine“, so Post

C-Trainer Roueven Post (l.) und sein Co Fabian Dümpe hoffen auf eine erfolgreiche Serie.

Aus der eigenen A-Jugend rücken Jannik Wolf, Ben Gröne und Jan-Lukas Hohmeier in den Kader des Stammteams auf, sollen dort für frischen Wind sorgen.

Ein gestecktes Saisonziel will Post nicht nennen: „Wir wollen in jedem Spiel unsere beste Leistung abrufen und probieren jede Woche im Training 100 Prozent zu geben, um uns ständig und kontinuierlich zu verbessern. Ich möchte mich da nicht auf eine bestimmte Platzierung festlegen“, so der FC-Coach.

„In der Liga etablieren!“

Der FC hat die vergangene Saison auf Platz 14 bei 10 Spielen mit sieben Punkten abgeschlossen. Aber im Tabellenkeller will Post seine Jungs in der anstehenden Serie möglichst nicht sehen: „Langfristig wollen wir uns natürlich in der Liga etablieren, uns einen Platz im gesicherten Mittelfeld erobern“, so Post zu den Zukunftsaussichten des Klubs. Post geht davon aus, dass sowohl im Titelkampf als auch im Kampf um den Klassenerhalt mehrere Teams in der Liga in Frage kommen werden. „Vielleicht wird auch die eine oder andere Überraschung dabei sein“, vermutet der FC-Übungsleiter, der auf jeden Fall den TuS Leopoldshöhe als einen der heißesten Titelanwärter ansieht.

Post baut auf den Spirit im Team. Für ihn eine der Stärken seiner Mannschaft: „Wir haben definitiv einen guten Zusammenhalt in den eigenen Reihen und im ganzen Umfeld im Verein. Ansonsten haben wir mittlerweile wieder viele junge Spieler, die hungrig sind und auch im Training immer sehr vorbildlich trainieren. In Kombination mit 2 – 3 Älteren harmoniert es auch hier sehr gut, auf und neben dem Platz. Allerdings können und müssen wir  uns in allen Bereichen noch verbessern. In einigen mehr und in anderen weniger. Persönlich lege ich in erster Linie sehr viel Wert auf die körperliche Fitness. Hiermit steht und fällt meiner Meinung nach alles und hier muss ein sehr gutes Fundament gegossen werden, um dann darauf die einzelnen Bereiche aufzubauen“.

Mit der Größe seines Kaders ist Post so weit zufrieden: „Der ist ausreichend groß, könnte aber auch gerne noch etwas größer sein. Wir wissen und sehen ja immer wieder, dass gerade im Amateurebereich immer mal der eine oder andere Spieler aufgrund von seiner beruflichen Tätigkeit, Studium oder leider auch wegen einer Verletzung ausfällt“, so Post weiter, der auf einen positiven Effekt der Doppel-Heimspieltage mit Spielen der ersten und der zweiten Mannschaft hofft: „Mit vielen Fans im Rücken wollen wir einige Punkte am Sporker Holz einfahren und eine ordentliche Heimstärke etablieren“.

Der insider-Tipp: Der FC kann in der anstehenden Serie auf ein mehr oder weniger eingespieltes Team bauen. Primäres Ziel der Fusionierten dürfte natürlich der Klassenerhalt sein. Um den sicher zu realisieren, sollten die Sporker noch eine Schüppe im Vergleich zur vergangenen, abgebrochenen, Spielzeit drauflegen. Das Rouven-Team baut auch auf seine Heimstärke und seine treuen Fans. Zudem hatten viele Teams, das hat die Vergangenheit bewiesen, so ihre Schwierigkeiten auf dem engen Geläuf am Sporker Holz.

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