Stattliche Wallbox-Förderung in Lippe

Kerstin Vieregge, MdB, freut sich über den pauschalen Zuschuss von 900 Euro für jeden privat installierten Ladepunkt.

Über 600.000 Euro Zuschuss für private Investitionen –

Kreis Lippe. Auch in Lippe wird Elektromobilität bei guter Ladeinfrastruktur und in Verbindung mit erneuerbarer Energie dazu beitragen, verkehrsspezifische Umweltbelastungen zu mindern. Der Bund fördert das mit millionenschweren Programmen. „Diese Förderung ist gezielt und erfolgreich. Es gelingt, neben öffentlichen auch mehr und mehr private Investitionen in Ladeinfrastruktur anzustoßen“, berichtet die lippische Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge.
Sie belegt dies mit den konkreten Zahlen zum Programm „Ladeinfrastruktur an Wohngebäuden“ für ihren Wahlkreis Lippe I: „Nach 230 Anträgen im letzten Jahr wurde allein in den Monaten Januar bis März 2021 die stattliche Zahl von 337 Anträgen gestellt.“ Dahinter verbergen sich Fördermittel in Höhe von 252.900 Euro im Jahr 2020 und noch einmal 360.000 Euro von Januar bis März 2021, die in die Installation privater Ladepunkte in Lippe geflossen sind. „Geld, das dem Klimaschutz und auch direkt dem Handwerk vor Ort zugute kommt“, freut sich Vieregge. Mit einem pauschalen Zuschuss von 900 Euro unterstützt der Bund Kauf und Installation jeder privaten Wallbox. Anträge können über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gestellt werden.
Mit der CDU-Bundestagsfraktion tritt Vieregge aber zugleich für Technologieoffenheit in Sachen Klimaschutz ein: „Wir wollen, dass jede einzelne Innovation zum Zuge kommt.“ Insbesondere im Mobilitätssektor brauche Deutschland alle klimafreundlichen Technologien, die zur Verfügung stehen. „Nicht Verbote und Bevormundung, sondern Innovationen und soziale Marktwirtschaft führen zu nachhaltig guter Klimaschutzpolitik“, ist Vieregge sicher.