Steffen Birkner wird auch in den kommenden zwei Spielzeiten an der Seitenlinie des lippischen Handball-Bundesligisten Platz nehmen. Foto: HSG Blomberg-Lippe

Blomberg. Die Trainerfrage bei der HSG Blomberg-Lippe ist geklärt: Steffen Birkner wird auch in den kommenden zwei Spielzeiten an der Seitenlinie des lippischen Handball-Bundesligisten Platz nehmen. Der 39-jährige unterschrieb einen neuen Vertrag bis zum 30.06.2022. Eine Entscheidung, die allen Seiten leichtgefallen ist.

Von einer „optimalen Lösung“ sprach HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch im April 2018 bei der Neuvorstellung des Nachfolgers von André Fuhr, und sollte damit recht behalten. Nachdem sich Team und Trainer zunächst erst einmal finden mussten, ist der gebürtige Stralsunder Birkner mittlerweile voll und ganz bei der HSG und in der Region angekommen. Mit seinen Schützlingen stellte er im Jahr 2019 die drittbeste Mannschaft der 1. Handball Bundesliga Frauen und feierte zuletzt die erfolgreichste Hinrunde der HSG-Bundesligageschichte. Erfolge, die Kietsch nicht daran zweifeln lassen haben, die Zusammenarbeit mit Birkner zu verlängern: „Die härteste Währung sind Bundesliga-Punkte. Wir haben gesehen, dass Steffen mit Herzblut dabei ist und sich Spielerinnen unter seiner Führung verbessert haben. Daher ist es logisch, dass wir die erfolgreiche Arbeit mit ihm fortsetzen«, schildert Kietsch.

Auch dem Bundesligatrainer, welcher vor seiner Station in Blomberg als Trainer beim Herren-Drittligisten VfL Fredenbeck aktiv war, fiel die Entscheidung für einen Verbleib leicht: „Die HSG ist ein toller Verein. Wir haben hier in den vergangenen anderthalb Jahren sehr gut zusammengearbeitet und zusammengefunden. Ich fühle mich hier absolut wohl, und freue mich die Zusammenarbeit mit Team und Umfeld weiterführen zu können.“ Nachdem den Verein im Sommer sieben Spielerinnen verlassen werden, steht mittlerweile fest, dass die HSG in der kommenden Spielzeit ein neues Gesicht bekommen wird. „Mein Ziel ist es möglichst schnell eine eingespielte Mannschaft und ein ähnliches starkes Gebilde wie in der laufenden Spielzeit zu formen. Das wird mit Sicherheit eine große Herausforderung, der ich mich aber stellen möchte. Ich freue mich schon jetzt, den Umbruch weiter aktiv mitgestalten zu können “, so Birkner.

Doch auch für die Rückrunde hat der ehemalige Handballtorwart noch große Ziele und möchte mit seinem Team weiter an den internationalen Plätzen schnuppern. Nachdem der aktuelle Tabellenfünfte zuletzt in Göppingen als Sieger vom Feld gehen konnte, soll beim kommenden Heimspiel gegen Bad Wildungen (Samstag, 16:30 Uhr) ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gemacht werden.