Lemgo unterliegt Borgentreich mit 1:2 (0:0)-Toren

Borgentreich (ruko). Die feine Serie des TBV Lemgo von sieben Siegen in Folge bei Pflichtspielen ist gerissen. Etwas überraschend verloren die Hansestädter im fernen Borgentreich mit 1:2-Toren.

Enttäuscht zeigte sich TBV-Coach Matthias Wölk nach der Niederlage in Borgentreich.

„Ein schlechter Tag, das war wahrlich kein gutes Spiel für uns“, so ein enttäuschter TBV-Trainer Matthias Wölk. Die Lemgoer stellten zwar das bessere Team, konnten aber allerbeste Möglichkeiten nicht verwerten, was auch am überragenden Borgentreicher Schlussmann lag, der mit Abstand beste Mann auf dem Platz an diesem Tag. So hätte allein schon Oli Hett drei Treffer für den TBV in Hälfte eins erzielen können, doch er scheiterte am klasse VfR-Keeper. Borgentreich stand tief, lauerte auf Konter, die sich aber zunächst nicht ergeben sollten. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Zwei individuelle Fehler im TBV-Team führten dann zu zwei Treffern für die Gastgeber. Einen Fehlpass angelte sich Cloidt und schoss zum 1:0 ein (46.). Auch Robrecht nutzte einen Fehler im Lemgoer Deckungsverband und traf zum 2:0 (59.). Lemgo versuchte noch mal alles und kam auch zu guten Möglichkeiten, doch nur eine davon konnte Nachwuchsspieler Leon Kienast in der 90. Minute nutzen. „Ein rabenschwarzer Tag für uns. Jetzt gilt es Mund abwischen und weiter machen“, so Wölk, der mit seinem Team erst am 6. November wieder in der Liga aktiv ist. Dann ist BW Weser zu Gast beim TBV.