TBV: „So schnell wie möglich die Klasse halten!“

Lemgo (ruko). Aufsteiger TBV Lemgo freut sich auf die Bezirksligasaison, die für die Lemgoer gleich mit einem Lipperderby daheim am 6. September gegen den TSV Oerlinghausen beginnen soll.

Die Lemgoer Neuzugänge: Co-Trainer Matthias Olfert, Serkan Erdem, Manuel Süllwold, Eddy Müller und Trainer Matthias Wölk. Vorne Daniel Esko und Tolga Pulat (v.l.).

TBV-Trainer Matthias Wölk kann dabei auf ein eingespieltes Team bauen, hat er doch keine Abgänge zu verzeichnen. Drei externe Neuzugänge und zwei Spieler aus der TBV Jugend werden zum Kader stoßen. Serkan Erdem hat sich vom TSV Horn dem TBV angeschlossen. Manuel Süllwold kommt vom Post-TSV Detmold und Eddy Müller ist vom SC Bad Salzuflen zum TBV heimgekehrt. Aus der TBV A-Jugend komplettieren Tolga Pulat und Daniel Esko aus der eigenen A-Jugend den 24 Mann starken Kader.
 
Klassenerhalt zunächst das primäre Ziel der Lemgoer. „Wir sind Aufsteiger und wollen so schnell wie möglich die Klasse halten. Bei vier Absteigern wird wohl die halbe Liga im Abstiegskampf stecken. Wenn am Ende kein lippisches Team auf den letzten vier Plätzen steht, ist es für den lippischen Fußball ein sehr gutes Jahr gewesen“, so Lemgos Kapitän Simon Schneidermann. Er und Coach Wölk machen Detmold, Oerlinghausen und Höxter als Topfavoriten auf den Titel in der Liga aus.

Ritter 2. Co-Trainer

Mit der Vorbereitung ist Matthias Wölk, der neben Matthias Olfert Alex Ritter als 2. Co-Trainer rekrutiert hat, soweit zufrieden. „Ich denke, dass bei uns die Mischung aus fußballerischer Qualität und dem nötigen Einsatzwillen stimmt. Das dürfte ein Trumpf sein. Allerdings müssen wir das, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben, auch über die kompletten 90 Minuten durchziehen. Mir gefällt noch nicht, dass wir manchmal das nächste Tor erzwingen wollen und dadurch dann aus dem System fallen“, weiß Wölk an welchen Dingen noch gearbeitet werden muss.

Überkreislich
etablieren

Die Lemgoer wollen sich auf jeden Fall längerfristig im überkreislichen Fußball etablieren. „Das ist unser Ziel. Wir bilden viele Spieler in der Jugend überkreislich aus. Die Seniorenabteilung sollte diesen Spielern auch die Perspektive bieten, beim TBV langfristig überkreislich spielen zu können. Da müssen wir uns Schritt für Schritt etablieren“, so Wölk.

Die insider-Prognose: Der TBV Lemgo sollte mit dem Abstieg eigentlich nichts zu tun haben, dafür ist das Team zu stark besetzt. Schafft es Wölk noch mehr Kontinuität in die Mannschaft zu bringen, wird der TBV sicherlich im oberen Drittel der Tabelle zu finden sein und kann es mit jedem Gegner aus der Liga aufnehmen.