„Lust auf das Projekt TBV!“

Lemgo. Der TBV Lemgo Lippe hat den 20-jährigen österreichischen Nationalspieler Lukas Hutecek ab der kommenden Saison 2021/22 verpflichtet. Der Rückraumlinke, der als eins der größten Talente in Europa gilt, kommt vom HC Fivers WAT Margareten und wird mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausgestattet.

„Wir sind sehr glücklich, dass sich Lukas für uns entschieden hat, sein großes Potential ist natürlich auch anderen Vereinen nicht entgangen“, konstatieren TBV-Geschäftsführer Jörg Zereike und Trainer Florian Kehrmann. „Ich freue mich riesig auf Lemgo und habe richtig Lust auf das Projekt TBV, es ist sehr schön, dass ich bald Teil davon bin und dann in der stärksten Liga der Welt spielen werde“, äußert sich Hutecek selbst zu seinem Wechsel ins Lipperland. „In Lemgo kann ich von Weltklassespielern wie den Guardiola-Brüdern oder Jonathan Carlsbogård viel lernen und mich unter Florian Kehrmann bestimmt super weiterentwickeln. Das waren für mich sehr wichtige Gründe, warum ich mich für den TBV entschieden habe.“

In Österreich wurde Lukas Hutecek in der letzten Saison zum „Handballer des Jahres“ gewählt, mit seinem derzeitigen Verein Fivers Margareten, aktuell Tabellenzweiter der Spusu LIGA, spielt er auch in der European League. „Lukas ist selbst torgefährlich, hat aber immer auch ein Auge für seine Mitspieler“, stellt Kehrmann nur zwei der Qualitäten des jungen Österreichers heraus, der nach Abschluss der WM 2021 mit 29 Toren und 27 Assists in sieben Spielen auf Platz 7 der Scorerliste rangiert und in der Liga aktuell im Schnitt 4,6 Tore pro Spiel erzielt. „Zudem kann er im Abwehr-Mittelblock decken, was noch einmal eine besondere Qualität ist, die für unser System auch über die kommende Saison hinaus sehr wichtig ist.“

Baijens geht

Dani Baijens, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, wird den TBV Lemgo Lippe dann verlassen. „Es ist für Danis Entwicklung sicherlich gut, wenn er in einem anderen Verein mehr Spielanteile bekommt, aber wir werden ihn weiter eng beobachten“, begründet Zereike die Entscheidung. „Nicht ausgeschlossen, dass es ein Wiedersehen gibt, ähnlich wie schon bei Lukas Zerbe, der in seinem Jahr in der zweiten Liga viel Spielpraxis sammeln konnte.“