„Tore schießen können sie alle!“

Die Neuzugänge der Leos. Von links: Benjamin Holt, Dennis Cömert, Justus Tegtmeyer, Julian Wiegand, Thomas Gubin und Coach Sebastian Brosch. Es fehlen Marlon Gamm und Tim Krüger.

Leopoldshöhe (ruko). Mit einem 22 Mann starken Kader geht der TuS Leopoldshöhe in die Spielzeit 2018/2019 in der Lemgoer Liga A. Dabei muss TuS-Trainer Sebastian Brosch sieben neue Spieler in sein Team integrieren.

 

 

Teams sollen wieder enger zusammenrücken

 

„Löwen“ sind nun Marlon Gramm (A-Jugend TBV Lemgo), Tim Krüger, ein Eigengewächs, das aufgrund der fehlenden A-Jugend beim TuS zuletzt in der Asper A-Jugend kickte, Benjamin Holt (SC Vlotho), Dennis Cömert (SV Wüsten), Justus Tegtmeyer (tuS Helpup), Julian Wiegand (TuS Asemissen) und Thomas Gubin (zuletzt TuS Lipperreihe). Verlassen haben den Klub, der gerade im Reserveteam einen gewaltigen Aderlass hinnehmen musste (siehe auch Bericht auf dieser Seite), Patrick Jasper, Max Mescher (beide TuS Bexterhagen) und Tobias Becker, der jetzt für den TuS Ahmsen die Fußballstiefel schnürt. „Aufgrund der Querellen, die der Verein in der vergangenen Saison durchzustehen hatte, ist es jetzt eines unserer obersten Ziele, dass beide Teams wieder enger zusammenrücken. In der Tabelle soll Team A am Ende mindestens einen Platz zwischen sieben und zehn belegen“, so Leo-Coach Sebastian Brosch, der die Ausgeglichenheit seiner Mannschaft als große Stärke ausmacht: „Die Qualität der Truppe ist gut. Es ragt zwar kein einzelner Akteur oder Offensivspieler heraus, doch Tore schießen, dass können sie alle und das wird uns unberechenbar machen. In der vergangenen Saison haben wir zu viele unnötige Gegentreffer hinnehmen müssen. Teils lag das auch daran, dass wir viel zu überhastet den Spielaufbau gestaltet haben. In dieser Beziehung müssen wir ruhiger werden, mehr Ballbesitz haben, sonst sind wir zu konteranfällig, das haben wir in der vergangenen Serie gesehen. Wie wir da teilweise in Konter reingelaufen sind, das war schon grausam“, weiß Brosch wo er die Hebel ansetzen will.

 

„Es wird eng zugehen!“

 

Brosch und auch Leopoldshöhes neuer Obmann Carsten Schulze schätzen die Liga noch stärker als im Vorjahr ein. „Die Mannschaften, die in der vergangenen Serie um den Titel mitgespielt haben, sind nicht schlechter geworden. Hinzu kommen die beiden starken Absteiger aus Barntrup und Asemissen. Es wird oben wie unter wohl eng zugehen, darum dürfte unser Saisonziel realistisch sein“, so Schulze. Barntrup, Asemissen, Ahmsen, Lüerdissen und auch Aspe, das sind die Teams, die Sebastian Brosch im Bezug auf die Meisterschaft auf der Rechnung hat.

 

 

Der insider-Prognose: Die Leos könnten in dieser Saison ein Team stellen, das schwer auszurechnen sein wird und so könnten die Brosch-Mannen wohl für die eine oder andere Überraschung sorgen. Die Qualität der Mannschaft müsste ausreichen, um die Klasse zu halten. Allerdings sollte der TuS schnell Punkte sammeln, denn die Leistungsdichte in der Liga dürfte noch höher sein als in der vergangenen Spielzeit. Schon in der vergangenen Serie waren alle Teams bis Platz sieben noch kurz vor Serienende vom Abstieg bedroht.