Weserrenaissance-Museum: Online-Rätselspaß auf der Homepage

Ob Pest oder Corona – Pandemien gab es schon immer. „Die Pestmaske sollte vor rund 400 Jahren den behandelnden Arzt vor einer Infektion schützen“, weiß Dr. Susanne Hilker vom Weserrenaissance-Museum Schloss Brake.

Lemgo. Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake seine Tore bekanntlich geschlossen. Die Dauerausstellung kann bis mindestens 19. April nicht besucht werden. Auch die monatlichen Erlebnisführungen und die Eröffnung der Sonderausstellung „Heilige und Hasen“ können daher leider nicht stattfinden.
In den Zeitraum fallen auch etliche Veranstaltungen, die nun allesamt auf einen späteren Termin verschoben werden. Dazu zählt das Puppentheater „Der Froschkönig“ am Mittwoch, 25. März, die Komödie „Macbeth“ am Samstag, 25. April, die Beratung „Kunst oder Krims-krams“ am Mittwoch, 29. April, sowie der Kunsthandwerkermarkt „Ideenreich – Schickes und Schönes am Schloss“ am 16. und 17. Mai. „Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, werden aber auch erstattet, sobald das Museum wieder geöffnet wird“, erklärt Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes und bittet um Verständnis.

Rätselspaß auf der Homepage

Während der Corona-Zwangspause kann man sich auf der Homepage des Weserrenaissance-Museums über den Umgang mit Krankheiten vor gut 400 Jahren informieren und dazu ein kurzweiliges Rätsel lösen. Wie wurde die Pest noch genannt? Womit betäubte man den Patienten bei Operationen? Welche Körperflüssigkeiten konnte ein Arzt damals untersuchen? Wogegen halfen Bibergeil und Bisamapfel? Wer alle 15 Fragen beantwortet, erhält ein Lösungswort. Wer dieses an info@museum-schloss-brake.de schickt, kann eines von 10 Stofftier-Dromedaren gewinnen. Weitere Online-Rätsel sind geplant unter www.museum-schloss-brake.de/veranstaltungen-gesamt.de.