Wissenswertes über „Das Saufzeitalter“

Dr. Susanne Hilker vom Weserrenaissance-Museum Schloss Brake verrät im Rahmen der Veranstaltung „Das Saufzeitalter“ am Freitag, 10. September, wie die Adeligen tafelten, tanzten, feierten – und natürlich, was sie dazu tranken.

Lemgo. Was macht ein gutes Bier eigentlich aus? Welche Sorten gibt es? Wie viel Schaum muss obendrauf sein? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das Weserrenaissance-Museum am Freitag, 10. September, ab 18 Uhr. Denn dann steht die Veranstaltung „Das Saufzeitalter“ inklusive Bierverkostung und Trinkspielen wieder auf dem Programm. Der Vorverkauf läuft. Schon vor 400 Jahren ließ man es gern so richtig „krachen“. Auch auf Schloss Brake feierten die Adeligen die Feste wie sie fielen. Festlich und prunkvoll ging es dabei zu. Das Weserrenaissance-Museum zeigt viele funkelnde Ausstellungsstücke, die davon zeugen. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung wird diese Zeit wieder lebendig. Die Besucher tauchen ein in die höfische Gesellschaft der Renaissance und erfahren, wie man damals tafelte, tanzte und feierte.

Der durchschnittliche Tagesverbrauch pro Kopf lag im 16. Jahrhundert bei etwa vier Litern Bier. Dementsprechend kann man sich dank der freundlichen Unterstützung der Privat-Brauerei Strate an diesem Abend auch auf Trinkspiele und diverse Bierspezialitäten freuen.  Außerdem wird Michael Herrmann als kundiger Vertreter der Schwalenberger Brauzunft jede Menge Wissenswertes über das Bierbrauen verraten.Der Eintritt zum „Saufzeitalter“ kostet 16 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Tickets gibt es im Vorverkauf an der Museumskasse des Weserrenaissance-Museums dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Die Besucher werden gebeten, die 3G-Regel einzuhalten. Beim Einlass muss in Kombination mit dem Personalausweis der Nachweis erfolgen, dass man geimpft, genesen oder getestet ist.