SVB macht großen Schritt in Richtung Klassenerhalt

Barntrup. Am 7. Spieltag der Verbandsklasse fand das dritte lippische Derby in der Gruppe A zwischen der ersten Garde des Schachvereins „Lipper-Bergland“ Barntrup I. und dem Schachclub Leopoldshöhe I. statt. In den beiden vorherigen Spielen behielt der dritte lippische Vertreter in der Gruppe A, KS Lemgo II. jeweils die Oberhand gegen den SVB und den SCL. Die weiteren 7 Mannschaften in der Verbandsklasse kommen übrigens aus dem restlichen Ostwestfalen.

Karsten Trachte sorgte nach fast 4 Stunden Spielzeit für den 4,5:3,5 Heimsieg.

Die Ausgangslage war klar, gewinnen die Gäste aus Leopoldshöhe, sind sie alle Abstiegssorgen los. Gewinnt Barntrup sind das zwei wichtige Punkte, um sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen. Von den DZW-Wertungszahlen standen die Barntruper an jedem Brett besser da als die Leooldshöher, aber davon haben sich schon 4 andere Mannschaften täuschen lassen und so standen die Westlipper mit 8:4 Punkten klar vor den Ostlippern mit 5:7 Punkten.

Da beide Mannschaften ohne ihren Spitzenspieler antraten, kam zwei „Neulinge“ als Ersatzspieler zu ihrem ersten Spiel und das gleich in der Verbandsklasse. Und da kam der Barntruper Aaron Ridder besser aus der Eröffnung. Doch ein kleiner Gedankenfehler reichte aus und Aaron verlor in einem Zug nicht nur eine Schwerfigur an Maik Truffel sondern gleich die ganze Partie. Nach 1 Stunde führten die Gäste somit 0:1.

Turmgewinn

Den Ausgleich erzielte Volker Dittert am zweiten Brett, der seinen Gegner Dr. Rainer Schwarz durch einen massiven Angriff geradezu überspielte. Kurz vor dem Verlust der Dame gab Rainer auf. Niklas Pieper sorge anschließend für die 2:1 Führung für den SVB. Niklas konnte dabei in seinem Spiel erst einen Bauern von Günter Andretzky gewinnen und nach dem Turmgewinn gab Günter auf.

Bei Lucas Gratz sah es nach 2 Stunden Spielzeit ebenfalls nach einem Sieg gegen Fabian Fryad aus. Seine 2 Mehrbauern zogen immer weiter Richtung Umwandlungsreihe. Doch Fabian opferte seinen Läufer und Lucas konnte trotz Läufer und Randbauern den von Fabian geschickt positionierten König auf dem Umwandlungsfeld nicht vertreiben, so dass das Spiel Remis endete.

Für die 3,5:1,5 Führung sorgte Timo Pohlmann in einen zunächst sehr ausgeglichen Spiel gegen Herbert Dahmen. In der kleinen Stellungsschlacht konnte dann Timo seine drei Figuren Dame-Turm-Läufer geschickt positionieren und quasi aus dem nichtsheraus verlor Herbert zwangsläufig in drei Zügen seine Dame und gab auf. In der Partie Frank Tiemann gegen Horst Panke am dritten Brett sah es lange nach einem Remis aus, aber eine kleine Unachtsamkeit von Frank reicht und Horst setzte einzügig Matt zum Anschlusspunkt für den SCL.

Kurze Zeit später gab es am Spitzenbrett den 3,5:3,5 Ausgleich. Jörg Schondelmaier konnte mit den weißen Steinen seinen Anzugsvorteil gegen Dr. Nils Röhl nach und nach langsam ausbauen und konnte sich 2 Bauern einverleiben. Nach 3,5 Stunden Spielzeit gab Nils auf.

Alles lang nun in den Händen vom SVB-Spieler Karsten Trachte und dem Ex-SVB-Spieler Patrick Muhs im letzten offenen Spiel. Nach der Eröffnung kam Karsten in Stellungsvorteil und konnte unangenehm in die Stellung von Patrick mit einem Turm und beide Springer eindringen. Den nötigen Gegenzug, um wieder in eine ausgeglichene Stellung zu kommen übersah Patrick, der „neu“-Leopoldshöher, stattdessen gewann Karsten einen Springer und setzte nach fast 4 Stunden Spielzeit mit seinem Turm matt.

Mit diesen 4,5:3,5 Heimsieg liegen beide Mannschaften im Mittelfeld der Verbandsklasse. Zwischen 2 und 4 Mannschaften werden zu Saisonende aus den beiden Gruppen der Verbandsklasse absteigen, je nachdem wie viele Mannschaften aus OWL aus der NRW-Klasse absteigen. Gesichert ist nur die zweite Mannschaft des KS Lemgo nach ihren 4,5:3,5 Heimsieg gegen TuRa Elsen I. mit 10:4 Punkten.


In der Gruppe B stehen die beiden lippischen Vertreter am Ende der Tabelle. Die erste Mannschaft des TuS Eichholz-Remmighausen muss die beiden noch ausstehenden Spiele gegen die zwei Mitabstiegskandidaten Halle I. und Stukenbrock I. gewinnen, um die kleine Chance des Klassenerhalts aufrecht zu erhalten. Der Schachklub „Turm“ Lage I. muss ebenfalls noch gegen Halle I. spielen und mindestens dieses Match gewinnen, um die Hoffnung des Klassenerhalts zu wahren.

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