SV Barntrup mit einem Aufbäumen im Abstiegskampf

Barntrup. Auch im siebten Saisonspiel der Verbandsklasse musste die erste Mannschaft des Schachvereins „Lipper-Bergland“ Barntrup 1976 mal wieder einen kampflosen 0:1 Rückstand, dieses Mal gegen den Schachclub Porta-Westfalica II., hinterherlaufen.

Bildquelle: „Lipper-Bergland“ Barntrup 1976
Niklas Pieper, der kurzfristig einspringen konnte.

Da kurzfristig zwei Spieler beim SVB nicht spielen konnten, sah es zunächst düster für die Barntruper aus, die dann sogar mit 0:2 zurückgelegen hätten. Dank Niklas Pieper, der spontan einspringen konnte und mangels Zeit schnell ein Remis angeboten hatte, und das in einer besseren Stellung gegen Christian Pape, stand es nach 1 Stunde 0,5:1,5 zugunsten der Spieler von der Westfälischen Pforte.

Die Barntruper traten also zum vierten Mal in dieser Saison nur mit 7 Spielern an, aber auch die zweite Mannschaft von Porta-Westfalica hatten ihre Aufstellungssorgen und reisten mit mehreren Ersatzspielern an, aber immerhin vollzählig. So bestritt auch Jonas Liebelt sein erst zweites Spiel, nach einer längerer Schachpause, gegen den Barntruper Routinier Karsten Trachte an Brett 5. Dabei unterliefen Jonas früh zwei dicke Patzer, die ihm jeweils die Qualität kosteten und nach 2 Stunden kapitulierte er, zum Zwischenstand von 1,5:1,5.

Knoten geplatzt

Danach war der Knoten geplatzt und die Stellungen sahen immer besser seitens des SVB aus. Mannschaftsführer Volker Dittert spielte seinen Angriff an Brett 2, auf seinem Königsflügel so präzise aus, dass der Qualitätsgewinn und die anschließende Aufgabe von Heinrich Rademacher unausweichlich war. Auch Simeon Türling an Brett 8 beeindruckte mit Durchblick in einem offenen Schlagabtausch gegen Phibie Dieckmann und gewann gegen die junge Porta-Westfälin. Volker und Simeon sorgten für die 3,5:1,5 Führung der Lipper.

Mit Blick auf das Ergebnis hätte der Barntruper Mannschaftsführer gern ein Remisangebot an Brett 4 gesehen, doch Lucas Gratz schien selbstbewusst und wollte seine nur leicht vorteilhafte Stellung gegen Jürgen Hartwich ausspielen. Dies zahlte sich aus, denn Lucas gewann nach einer Ungenauigkeit einen spielentscheidenden Bauern und führte den SVB frühzeitig zum Mannschaftssieg.

Auch Dr. Nils Röhl gewann am Spitzenbrett sein Spiel nach einer Lücke in der Verteidigungsstruktur von Rolf Mohme, mit der er Material erhielt. Der darauffolgende Gegenangriff hielt Nils mit einem Konter überragend auf und sorgte mit seinem Erfolg für den fünften Barntruper Sieg an dem Nachmittag, was für die Brettpunkte am Ende der Saison endscheiden sein kann.

Etwas unglücklich verlief die Partie Timo Pohlmann am 7. Brett, der nach einer mäßigen Eröffnung im Mittelspiel einige Taktiken zum Wiederausgleich der Partie sah, jedoch nach einem fragwürdigem Damenabtausch langfristig in Nachteil geriet und schlussendlich verlor zum Endstand von 5,5:2,5.

Damit kann der SVB im Abstiegskampf etwas Aufatmen bevor der Endspurt am 23.03. in Künsebeck und am 06.04. beim letzten Saisonspiel zu Hause gegen Bad Salzuflen beginnt!

Luft wird immer dünner


Je nachdem wie viele Mannschaften aus Ostwestfalen-Lippe aus den höheren Klassen und Ligen absteigen, werden am Ende der Saison 2 bis 4 Mannschaften aus der Verbandsklasse absteigen. Und so wird die Luft für den zweiten lippischen Vertreter in der Gruppe A, der Schachclub „Caissa“ Bad Salzulfen I. nach der knappen 3,5:4,5 Niederlage gegen die Schachfreunde von Brakel-Bad Driburg I. und dem 9. Tabellenplatz immer dünner. Noch schlechter sieht es für den einzigen lippischen Vertreter in der Gruppe B aus, dem Schachclub Leopoldshöhe I., die verloren beim Schachklub Sieker Bielefeld I. mit 5,5:2,5 und liegen weiter am Tabellenende.

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