Alexander Bublik trifft im Halbfinale der 32. TERRA WORTMANN OPEN am Samstag (21.06.) auf Karen Khachanov 

Das Duell zweier Freunde

HalleWestfalen. Auf dem Haller Rasen scheint sich Alexander Bublik besonders wohlzufühlen. 2023 gewann er das Tennis-Turnier in der OWL ARENA – bei der 32. Auflage der TERRA WORTMANN OPEN ist der Kasache (ATP 45) mit einem 7:6 (7:2), 6:3 gegen Tomas Machac (Tschechien/ATP 23) jetzt wieder ins Halbfinale eingezogen.

Bildquelle: Breakpoint Images
Alexander Bublik trifft im Halbfinale der 32. TERRA WORTMANN OPEN auf Karen Khachanov Alexander Bublik of Kazakhstan and Tomas Machac of Czech

Nachdem Alexander Bublik am späten Donnerstagabend den Topfavoriten Jannik Sinner sensationell aus dem Turnier geworfen und sich damit für die bei den French Open erlittene Dreisatz-Niederlage revanchiert hatte, spielte der 28-Jährige seine Stärken auf dem Grasbelag auch gegen Machac wieder aus.

Der 28-jährige Kasache, der Sinner am Vortag unter anderem mit einem Aufschlag von unten überrascht hatte, holte ein Break zum 4:2, kassierte dann aber selbst ein Break zum 5:4, so dass es in den Tiebreak ging. Hier sorgte Bublik, auch dank seiner harten Aufschläge, mit 7:2 für klare Verhältnisse.

Der Tiebreak war ein Hinweis auf die nun ebenfalls deutlicheren Kräfteverhältnisse. Bubliks Aufschlag kam jetzt noch besser (insgesamt servierte er im Spiel 19 Asse), so dass er den Satz ohne einmal wirklich zu wackeln mit 6:3 für sich entschied.

„Ich habe gut aufgeschlagen und gut retourniert. Ich bin sehr froh, dass ich heute etwas Energie sparen konnte“, sagte der Sieger den Journalisten in der Mixed Zone. 

Bublik peilt in HalleWestfalen sein 12. Finale auf der ATP-Tour und seinen fünften Turniersieg an, zuletzt gewann er im Februar 2024 das Turnier in Montpellier. In Ostwestfalen sind für Samstag bis zu 30 Grad angekündigt. Dass die warmen Bedingungen ein Problem werden können, glaubt Bublik nicht: „Egal ob heiß, kalt, sonnig oder regnerisch: Jeder Tennis-Spieler weiß, dass du auf alles vorbereitet sein musst. Es ist kein Geheimnis, dass du den Ball treffen und viel trainieren musst – und dann wird es gut.“

In seinem Halbfinale, das als zweites nach dem Spiel von Alexander Zverev gegen Daniil Medvedev angesetzt ist, trifft Bublik auf seinen ein Jahr älteren Freund Karen Khachanov (ATP 22). „Wir kennen uns sehr gut, sind praktisch zusammen aufgewachsen und haben häufig Turniere in Russland gespielt“, sagte Khachanov am Freitag. Er weiß: „Alexander ist ein gefährlicher Spieler. Einige Zeit haben seine Ergebnisse nicht gepasst, aber seit dem Turnier in Miami [Anm. d. Red: im März] ist er wieder in Form und hat gute Resultate. Besonders auf Rasen ist es mit seiner Spielweise extra ungemütlich. Aber natürlich freue ich mich auf das Spiel.“

Khachanovs Viertelfinale gegen den Argentinier Tomas Martin Etcheverry dauerte nur 74 Minuten. 21:8 geschlagene Winner waren beim 6:3, 6:2-Sieg das Erfolgsrezept des 29-jährigen gebürtigen Moskauers. „Besonders im zweiten Satz habe ich mich richtig wohlgefühlt, was das Resultat auch ausdrückt“, freute sich Khachanovs, der bereits zum zweiten Mal in Halle das Halbfinale erreicht hat.

Im Jahr 2017 verlor er gegen Roger Federer glatt in zwei Sätzen. „Danach habe ich die Lücke nicht mehr schließen können“, sagte der Rechtshänder, der auf der ATP-Tour schon sieben Turniere gewonnen und zehn Finalteilnahmen vorzuweisen hat. Auf ATP-Level haben sich die beiden Halbfinal-Gegner erst einmal gegenübergestanden: Khachanov siegte 2020 in Cincinnati 6:4, 6:4.

Den Tennistag in HalleWestfalen eröffnen wird am Samstag das deutsche Duo Kevin Krawietz und Tim Pütz, das im Halbfinale des Doppel-Wettbewerbs ab 12.30 Uhr auf Francisco Cabral und Lucas Miedler trifft. „KraPü“ geht als topgesetztes Gespann favorisiert ins Match gegen die portugiesisch-österreichische Kombination, die sich erst durch die Qualifikation den Platz im Hauptfeld gesichert hatte.

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