Spatenstich für Baugebiet am Lemgoer Lehnsland

Bis zu 200 Wohneinheiten werden entstehen

Bildquelle: Alte Hansestadt Lemgo
Im Hintergrund ist der Bagger fleißig, im Vordergrund kommen die Schaufeln zum Einsatz: (von links) Andreas Buschkamp (Gruppenleiter STRABAG), Jens Plöger (Bauleiter bei Straßen und Entwässerung Lemgo), Olaf Hagenow (Betriebsleiter Straßen und Entwässerung Lemgo), Max Leer (Gebäudewirtschaft Lemgo), Bürgermeister Markus Baier und Frank Gutmann (Polier STRABAG).

Lemgo. Die Bauarbeiten für das neue Baugebiet am Lehnsland sind gestartet. Auf der Fläche hinter der Südschule sorgen nun Bagger und Co. dafür, dass Platz für bis zu 200 neue Wohneinheiten entsteht. Die ersten Grundstücke sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und bis Ende 2026 für den eigentlichen Baustart bereit sein. Bürgermeister Markus Baier freut sich darüber, dass es am Lehnsland losgeht: „Immer wieder sagen mir die Lemgoer, dass sie Bauland oder eine Wohnung suchen und einfach nicht fündig werden. Hier entsteht nun genau das, einerseits Bauplätze für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften, andererseits für verdichteten Wohnungsbau im Mehrfamilienhaus. Hier soll für jeden Geldbeutel etwas dabei sein.“ Der Bürgermeister setzt hier auf die Zustimmung der Lemgoer Politik, damit eine zu gründende städtische Baugenossenschaft den Bau von Mehrfamilienhäusern und auch Studierendenappartments zum Teil übernehmen kann. Für die Errichtung von Reihenhäusern und weiteren Mehrfamilienhäusern will die Stadtverwaltung einen Investor suchen, sodass nach einer Ausschreibung auch dafür Ende 2026 die Vermarktung starten könnte. 20 Prozent der Fläche des gesamten Baugebiets sind für den sozialen Wohnungsbau reserviert.

Quadratmeterpreis liegt bei rund 230 Euro

Im ersten Bauabschnitt werden 18 städtische Grundstücke für Einfamilienhäuser und sieben Grundstücke für Doppelhaushälften entstehen, deren Verkauf noch in diesem Jahr starten soll. Der Quadratmeterpreis von Seiten der Stadt für die zukünftigen Bauherren wird sich in der Größenordnung des Bodenrichtwerts von 230 Euro bewegen. Der zweite Bauabschnitt wird angegangen, sobald die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Auch entstehen für einige Grundstücke in privater Hand erschlossene Baugrundstücke. Hier läuft die Vermarktung bzw. der Verbleib beim Eigentümer jedoch nicht über die Stadt. Ein großer Kostenfaktor der Erschließung ist der Hochwasserschutz. Zwei Regenrückhaltebecken, ein offener Abfanggraben und ein großes Hochwasserschutzbecken sollen dafür sorgen, dass weder in dem neuen Wohngebiet noch in der Nachbarschaft die Keller volllaufen. „Bisher laufen die Arbeiten dazu gut. Wenn das so weitergeht und keine großen witterungsbedingten Unterbrechungen in den Wintermonaten folgen, sollten die Arbeiten im Herbst 2026 abgeschlossen sein“, so Bauleiter Jens Plöger von Straßen und Entwässerung Lemgo.

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