Bildquelle: Deutsches Fußballmuseum/SchimanskiLippe/Dortmund. Fußball als Spielfeld für interkulturelle Kompetenz – das ist eine Grundideen, die das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund verfolgt. Seit seiner Eröffnung vor zehn Jahren begeistert es jährlich über 200.000 Besucher. Interkulturelle Kompetenz ist eine Fähigkeit, die nicht nur im Sport unerlässlich ist: Für die Mitarbeitenden der Integrationsagentur des DRK-Kreisverbands Lippe ist sie Grundlage für die tägliche Arbeit. Grund genug für den Leiter der Integrationsagentur, Cesur Milusoy, beim Besuch in Dortmund den Grundstein für eine Kooperation zwischen dem Museum und dem DRK Lippe zu legen. „Wir wollen durch eine systematische Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum hinweg eine gute Basis für die Wissensvermittlung in unseren Institutionen schaffen und somit eine strategische Bildungspartnerschaft etablieren“, erklärt Milusoy, selbst begeisterter Fußball-Fan. Im Rahmen von Projekttagen werden im Museum unterschiedliche Themen erarbeitet. In kostenfreien Workshops für Schulklassen werden auf spannende Weise Aspekte politischer Bildung vermittelt. All das wird angereichert mit interaktiven Übungen, Spielen und Aktivitäten. Auch eine Entdeckungstour durch die Dauerausstellung ist in diesen Projekttagen enthalten. Der erste Schritt im Rahmen der Kooperation wurde nun in Dortmund gelegt, als Museumsdirektor Manuel Neukirchner und DRK Lippe-Vorstand Klaus Jürgen Wolf die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten. „Die Kooperation mit dem Deutschen Fußballmuseum eröffnet uns als DRK die Chance, gesellschaftlich relevante Themen erlebbar zu machen und sie unseren Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Kursteilnehmenden näher zu bringen,“ so Wolf. Museumsdirektor Manuel Neukirchner ergänzt: „Das DRK und das Deutsche Fußballmuseum verfolgen dasselbe Ziel: Menschen stark zu machen, ihnen Wissen zu vermitteln und Kompetenzen für ein respektvolles Zusammenleben zu fördern. Unsere Bildungsprogramme und die Erfahrungen des DRK ergänzen sich dabei ideal – so können wir neue Zugänge schaffen und Lernprozesse lebendig gestalten.“


