Bildquelle: Klinikum Lippe / Mandy LangeLemgo. Das Klinikum Lippe baut seine Expertise im Bereich der Lungenmedizin weiter aus und gründet ein eigenes Lungenemphysem-Zentrum am Standort Lemgo. Mit diesem Schritt reagiert das Klinikum auf die steigende Zahl von Patienten mit chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) und Lungenemphysem – Erkrankungen, die zu den häufigsten und belastendsten Atemwegserkrankungen zählen. Das Lungenemphysem-Zentrum Lippe wird moderne Diagnostik, spezialisierte pneumologische Expertise und innovative Therapieformen bündeln. Eine zentrale Rolle spielt dabei die interventionelle und minimalinvasive, operative Lungentherapie. Ein Beispiel ist die Ventilimplantation, bei der durch das Einsetzen kleiner Ventile überblähte Lungenabschnitte entlastet werden. So verbessert sich die Lungenfunktion, die Atemnot nimmt ab, und viele Betroffene gewinnen ein deutliches Plus an Lebensqualität zurück. Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse betont: „Das Klinikum Lippe sieht die Lungenmedizin als einen seiner zentralen medizinischen Schwerpunkte. Die Gründung des Lungenemphysem-Zentrums Lippe ist daher ein logischer Schritt, um die Versorgung im Kreis Lippe und für die angrenzenden Regionen weiter auszubauen und frühzeitig auf demografische und epidemiologische Entwicklungen zu reagieren.“ Priv.-Doz. Dr. Jan Groetzner, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie und Leiter des Lungenkrebszentrums Lippe, ergänzt: „Die Behandlung von schweren Lungenerkrankungen gelingt nur im Zusammenspiel. Pneumologie, Thoraxchirurgie, Radiologie und Rehabilitationsmedizin arbeiten im Lungenemphysem-Zentrum Lippe in Lemgo eng und strukturiert zusammen. Das Zentrum reiht sich bewusst in unsere erfolgreiche Netzwerkstruktur ein – als weiterer Baustein für eine hochspezialisierte, zukunftsorientierte Lungenmedizin für Lippe und die Region.“


