Realschule Lemgo feiert Richtfest

Kämmerer Fank Limpke, Schulleiterin Dorit Meier und Architekt Frank Winterhalter begrüßten die Gäste und informierten über Bau und die weitere Bauzeit. Foto: Andreas Leber

Lemgo. In den kommenden Jahren werden gut 42 Millionen für Schüler und die Lern-Zukunft verbaut. 19,4 Millionen Euro werden in den Neubau und in die Gestaltung des Schulhofes fließen. 1,5 Millionen Euro flossen laut Kämmer Limpke bereits in die Sanierung des Verwaltungstraktes, und 560.000 Euro hat die neue Fahrradabstellanlage verschlungen. Nochmal 20 Millionen Euro gehen in die Sanierung des Hauptgebäudes, den unter Denkmalschutz stehenden Deilmann-Bau aus den siebziger Jahren. Schulleiterin Dorit Meier zeigte sich beim Richtfest erleichtert, dass nun dieser Etappensieg gefeiert werden konnte. Sie betonte noch einmal, wie dankbar sie sei, dass man sie und das Lehrergremium schon früh bei der Planung einbezogen hätten. Es wird eine inklusive Ganztagsschule werden mit vielen modernen Lebensräumen. Es entsteht ein hybrides Gebäude aus Beton und Holzelementen, wie es Architekt Frank Winterhalter noch einmal kurz vorstellte. Er hoffe, dass man das neue Gebäude pünktlich zum kommenden Schuljahr übergeben könnte. Aktuell läge man im Zeitplan und im finanziellen Rahmen. Der neue dreigeschossige Bau wird Platz für jeweils fünf Klassen aus dem fünften und sechsten Jahrgang bieten. Im Erdgeschoss ist ein Atrium vorgesehen, ein Selbstlernzentrum und weitere flexibel nutzbare Räume.  Ausführende Architekten sind bei dem Mammut-Projekt die „hautau.winterhalter:architekten“.

Letzte Maßnahme ist das „MINT-Labor“

Nun steht noch eine weitere Hürde an. Es geht dabei um die Modernisierung des Hauptgebäudes, dem„Deilmann-Bau“ aus den Siebzigern, der unter Denkmalschutz steht. Dazu muss das Gebäude komplett geräumt sein, die vielen hundert Schüler müssen auf den Neubau, auf bestehende Modulbauten und evtl. auf Räume in der nahen Hauptschule verteilt werden. Eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Bei der Modernisierung geht es um Brandschutz, Barrierefreiheit und energetische Sanierung. Wenn alles nach Plan geht, können vermutlich ab Herbst 2029 die genutzten Modulklassen wieder abgebaut werden. Sie wurden 2022 angemietet und aufgebaut. Als letzte Maßnahme geht man das „MINT-Labor“ an. Es soll in einem Pavillon gegenüber dem Verwaltungstrakt untergebracht werden. Die Realschule bekommt dort einen modernen Ort des „Werkelns“, „Tüftelns“ und „Schaffens“.

Der Neubau steht, es konnte „Richtfest“ gefeiert werden. Foto: Andreas Leber

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