Team HandbALL mit knapper Niederlage in Wilhelmshaven

„Mannschaft hat sich sehr ordentlich und sehr kämpferisch präsentiert!“

Wilhelmshaven. Zwei Schwächephasen im Spiel brachten das Team HandbALL um Punkte in Wilhelmshaven. Am Ende mussten sich die Gäste aus dem Lipperland mit 29:31 dem Wilhelmshavener HV geschlagen geben, dabei kämpften sie sich zweimal zurück in die Partie in hielten diese bis kurz vor Schluss offen. „Der 31. Treffer für den WHV fällt zehn Sekunden vor dem Ende, somit war es bis kurz vor Ende noch ein enges Spiel, in dem sich der WHV trotz der wieder genesenen Führungsspieler sehr, sehr strecken musste gegen unseren jungen, ausgedünnten Kader“, so THL-Coach Björn Piontek nach dem Spiel. „Sicherlich hat Wilhelmshaven auch überwiegend verdient gewonnen, weil sie etwas cleverer waren und wir es nicht geschafft haben, etwas früher nochmal aufzuschließen.“

Bildquelle: Max Grote/maxgrote.de
Auch die sechs Tore von Thore Rahmlow können die Niederlage von THL in Wilhelmshaven nicht verhindern.

Das Team HandbALL ist denkbar schlecht in die Partie gestartet. Nach zehn Minuten zeigte die Tafel bereits 0:6 aus Sicht der Lipper. „Wir kommen ganz schlecht aus dem Bus. In den ersten zehn Minuten liegen wir direkt klar zurück, bis wir dann eine Hand ans Spiel bekommen“, bilanzierte Piontek. „Insbesondere im Positionsangriff hatten wir große Probleme mit Duncan Postel, der sehr viele Stopp-Fouls gemacht hat. Da haben wir uns nicht genug in die Räume bewegt und sind nur sehr schwer zu vernünftigen Abschlüssen gekommen.“

„Im Laufe der ersten Halbzeit haben wir das besser in den Griff bekommen und sind dann auch über eine besser stehende Deckung zu leichteren Toren im Tempospiel gekommen, was uns auch ein bisschen den Druck aus dem Positionsangriff genommen hat“, sah Piontek eine verbessere Leistung seiner Jungs bis zur Pause. Beim 13:15 aus Sicht vom THL ging es in die Kabine.

„Leider wiederholt es sich in der zweiten dann nochmals, Wilhelmshaven kann sich wieder absetzen“, sah der THL-Trainer ein Spiegelbild der ersten zehn Minuten. „Wir tun uns im Positionsangriff schwer, müssen sie leider nochmal wegziehen lassen. Aber ab der 42. Minute machen wir es dann wieder besser. Wir schaffen es, das Spiel wieder komplett offen zu halten, mit einem Pendel, was in unsere Richtung ausschlägt“, so Piontek.

„Nicht geschafft, den letzten Kick zu setzen!“

Das führt dazu, dass es fünf Minuten vor dem Ende zwei Tore plus für Wilhelmshaven steht, zwei Minuten führen die Gastgeber nur noch mit einem Tor. „Da geht es dann immer hin und her. Leider schaffen wir es in den letzten Minuten dann nicht mehr, den letzten Kick zu setzen, das Spiel nochmal auszugleichen, deswegen hat der WHV überwiegend verdient gewonnen, weil wir zwei Schwächephasen im Spiel hatten“, bilanzierte Piontek.

„Unsere junge Mannschaft hat sich sehr ordentlich, sehr kämpferisch präsentiert. Wir haben mit unseren Tugenden gut dagegengehalten. Dass es jetzt am Ende nicht ganz reicht, ist vom Spielverlauf her ein wenig ärgerlich, aber sicherlich kein Beinbruch. Das kann so einer jungen Mannschaft auswärts passieren. Somit nehmen wir das Positive mit aus diesem Spiel und das sind die Steigerungen, die wir in den beiden Halbzeiten hingelegt haben, unser Tempospiel, die Energie und den Mut, mit dem die junge Truppe agiert hat und nun freuen wir uns auf das Heimspiel gegen Habenhausen, wo wir auf eine rappelvolle Arena in Augustdorf hoffen“, so Björn Piontek abschließend.

Team HandbALL: Heine, Borreck; Faust 6, Wöffler, Herseklioglu 3, Byczek, Kracht, Carstensen 1, Puls 3/1, Bakker 2, Bilanzola 4, Kehrmann 4, Rahmlow 6/2.

Textquelle: Team HandbALL

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