
Lemgo. Die Installation ‚reflection of an old moon’ der Künstlerin Anna Grebner, die jetzt im Schloss Brake zu sehen ist zeigt malerische, skulpturale Objekte eingebettet in Dolomitensand. Die Objekte, sogenannte ‚Fundstücke’ wurden, angelehnt an Techniken der japanischen Malerei, sowie mit eigens hergestellten Pigmenten der Künstlerin gefertigt. Mit Dolomitensand wurde unter den Arbeiten eine wellenartige Formulierung im Sand auf dem Sockel inszeniert, angelehnt an einen japanischen Zen-Garten, aber auch an die Spuren im Sand von Wasser, Wind, Mensch. Anna Grebner wurde in Sinalunga, Italien, geboren. Sie richtet in dieser Ausstellung ihren Blick auf Pflanzen und Blumen Okinawas – auf ihre Geschichten, ihre Heilkraft und ihre visuelle Bedeutung. Die Ausstellung folgt einer Spurensuche über 333 Jahre nach der Japanreise des Lemgoer Arzt und Forschers Engelbert Kaempfer 1690.


