Bildquelle: LVLLemgo. Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Um in einem solchen Ernstfall keine wertvolle Zeit zu verlieren, hat der Landesverband Lippe in die Sicherheit investiert. Insgesamt 13 neue Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) verstärken ab sofort die Erste-Hilfe-Ausstattung in den verschiedenen Einrichtungen, Gebäuden und Fachbereichen des Verbandes.
Im Rahmen eines Vorstellungstermins im Schloss Brake in Lemgo nahmen die Fachbereichsleitungen die neuen „Lebensretter“ offiziell in Empfang. Thomas Müller von der Medizintechnik Lippe Vertriebs-GmbH demonstrierte dabei eindrucksvoll, dass die moderne Technik keine medizinischen Fachkenntnisse voraussetzt. Die Geräte sind auf Barrierefreiheit ausgelegt: Sobald ein Defibrillator aktiviert wird, leitet eine klare Sprachsteuerung die Ersthelfenden sicher durch den gesamten Prozess.
Für Verbandsvorsteher Jörg Düning-Gast ist die Anschaffung ein wesentlicher Baustein der internen Sicherheitsstrategie: „Die Gesundheit unserer Belegschaft sowie der zahlreichen Besucher in unseren Einrichtungen hat oberste Priorität. Mit diesen 13 Geräten schließen wir eine wichtige Lücke in unserer Notfallvorsorge. Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass wir im Ernstfall nun noch schneller und effektiver Hilfe leisten können.“ Die reine Installation der Technik ist jedoch nur der erste Schritt. Um sicherzustellen, dass im Notfall auch unter Stress beherzt eingegriffen wird, setzt der Landesverband auf Praxisnähe. „Die Vorstellung der Geräte war lediglich der Auftakt“, betont Düning-Gast. In den kommenden Wochen werden spezifische Schulungen in den jeweiligen Fachbereichen folgen. Ziel ist es, Berührungsängste konsequent abzubauen und eine Routine im Umgang mit den AEDs zu schaffen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Notfall als kompetente Ersthelfer agieren können.



