Bildquelle: Peggy Pfaff, Landesverband LippeLemgo. Noch bis zum 22. Juli ist die Installation “Neuronales Netzwerk. DNA der KI” der Lemgoer Künstlerin Christel Aytekin als Kunstwerk des Monats im Foyer von Schloss Brake in Lemgo zu sehen. KI kommt intelligent daher, unscheinbar, aber trotzdem aufwändig, teils unerkannt und unbemerkt, aber grazil und mit Eleganz, Vertrauen erweckend. KI hat keine menschliche DNA, aber Bausteine und strukturelle Muster, ein neuronales Netzwerk, das sich in Anlehnung an das menschliche Gehirn zu logischen Denkprozessen programmieren lässt. Sie hat entsprechende Merkmale, die sich vielleicht auf lange Sicht zu einer eigenen Individualität entwickeln, als eigene lebensähnliche Daseinsform mit der Möglichkeit, sich der menschlichen sozialen Intelligenz immer mehr anzunähern. Ein metallisches Äußeres, Vernetzung von Drähten, bzw. Nervenbahnen und die Verknüpfung von Milliarden von Neuronen folgen einem Bauplan. Diese Vorstellung sind in dem Werk von Christel Aytekin in Form von Drahtkompositionen und Verknotungen umgesetzt. Klaviersaiten als Material deuten auf eine Informationsweitergabe durch Klang hin. Angedeutet ist symbolisch ein Netzwerk oder Gitter für die halbe Erde, die von der KI inzwischen bespielt wird. Diese Form kann Assoziationen an eine Satellitenschüssel, die Daten weitergibt und aufnimmt, hervorrufen.






