Riesenbeck. Immer wieder eine Herausforderung sind die alle 2 Jahre stattfindenden Riesenbecker Sixdays, bei denen in 6 Tagen 125 km mit 1450 Höhenmetern durch den Teutoburger Wald im Umkreis von Riesenbeck absolviert werden müssen.
Bildquelle: Körner DownsMit 490 Teilnehmern nahm Monika Körner-Downes die 1.Etappe mit knapp 20 km bei schönem Wetter in Angriff und kam nach 2.00h ins Ziel.
Am nächsten Tag erwartete sie die Königsetappe, die mit 21 km und 400 HM bei bis zu 11% Steigung die schwerste Etappe ist. Zu Beginn konnte Körner-Downes am Berg immer wieder Boden gut machen, jedoch am Schluss als es in Tecklenburg nochmal richtig berghoch ging, ging ihr ein wenig die Puste aus. Trotzdem finishte Körner-Downes am Schloss Tecklenburg nach 2.25h.
Am 3.Tag waren die Beine doch recht schwer. In Tecklenburg liefen die ca. 470 Teilnehmer von einem breiten Weg in einen einspurigen Waldweg, sodass hier Stau angesagt war und ca. 4 min. liegen blieben. Außerdem musste Körner-Downes an einem Bahnübergang einem Zug die Vorfahrt lassen und warten, um dann einen der vielen Anstiege in Angriff zu nehmen. Sie erreichte das Ziel nach 20 km in 2.08h.
„Bergziege“ Monika
Die 4. Etappe ist zwar die kürzeste Etappe mit ca. 18 km, doch es geht ständig rauf und runter bei mehr als 300 HM. Dies war die Etappe für die „Bergziege“ Monika und sie freute sich nach 1.55h ins Ziel zu kommen. Bei recht kühlen Temperaturen waren dann die 5. und 6. Etappe nochmal richtig schwer, da dies die längsten Etappen mit 22,5 und 23.5 km mit insgesamt ca. 360 HM waren und es durch den Regen zu einer Schlammschlacht wurde. Jedoch hieß es jetzt einfach nur noch durchhalten und von der Rundreise – Riesenbeck – Ibbenbüren – Tecklenburg – Mettingen – Dickenberg – Aasee – in Riesenbeck wieder ankommen und sich feiern lassen.
Danach allerdings erlaubte sie sich nur eine kurze Erholungsphase, denn dann stand sie schon wieder beim Triathlon Hameln am Start. Zwar waren nur 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen zu absolvieren, aber den Riesenbecker Laufkilometern musste sie doch Tribut zollen und sie erreichte nach 1.38h das Ziel. Trotz einiger Konkurrenz in der AK 65 wurde sie mit einem 3. Platz belohnt.





