Deniz Arianoski und Maurice Malec neues Trainerduo beim SCB

SC Bad Salzuflen will einen Neuanfang in der Lemgoer Liga A starten

Bad Salzuflen (ruko). A-Ligist SC Bad Salzuflen ist dem Abstieg in der vergangenen Saison nur deshalb entronnen, weil sich der TBV Lemgo II freiwillig aus der Liga zurückzog und so wieder ein Platz für die Badestädter frei wurde.

Bildquelle: Redaktion
Deniz Arianoski (Foto) und Maurice Malec als Spielertrainer werden die Salzufler in der neuen Spielzeit coachen.

Der einst so ruhmreiche SCB will einen Neuanfang in der Lemgoer Liga A starten und natürlich hat dabei der Klassenerhalt oberste Priorität, denn der SC ist auch in der anstehenden Saison in personeller Hinsicht nicht auf Rosen gebettet. Richtige Neuzugänge haben die Salzufler bisher noch nicht vorzuweisen. Der Verein hofft, dass sich bis zum Serienbeginn noch der eine oder andere Akteur dem Klub anschließt.

Fünf Abgänge

Verlassen haben den SCB mit Hagit Aytan, Yazan Aytan, Nujin Hassan (Elif Arslan alle Ziel unbekannt) und Akin Khader (TuS Ahmsen) fünf Spieler. „So kann unser Saisonziel natürlich nur Neuaufbau und Klassenerhalt heißen. Wir hoffen noch auf konkrete Neuzugänge, doch nach den Erfahrungen des letzten Jahres werden wir uns bezüglich Neuzugängen erstmal bedeckt halten und diese erst benennen, wenn die Zusage garantiert verbindlich ist“, so SCB-Pressesprecher Andreas Loos.

Mit Deniz Arianoski und Maurice Malec als Spielertrainer konnte ein neues Trainerduo für den scheidenden Coach Sahin Aytan gefunden werden. Für beide ist es die erste Trainerstation.

„Da wir uns im Neuaufbau befinden, hoffen wir das sich unser Team auch in der kommenden Saison wieder mit Durchhaltevermögen und Willen auszeichnen kann. Das war erfreulicherweise in der vergangenen Spielzeit Gottlob der Fall, auch wenn die Spiele verloren wurden“, macht Andreas Loos eine Stärke des Temas aus.

„Beteiligung beim Trainingsauftakt war erfreulich!“

„Nach einer schwierigen Saison geht es uns vor allem darum zumindest mit den Teams der zweiten Tabellenhälfte mithalten zu können und eine realistische Chance im Kampf gegen den Abstieg zu haben. Zur genauen Kadergröße lässt sich noch nicht viel sagen. Die Beteiligung beim Trainingsauftakt war erfreulich. Da wir aber erst nach dem letzten Spieltag erfahren haben, dass wir doch in der A-Liga antreten, wird es sicher bis in den Herbst dauern, bis wir komplett sind“, so Loos weiter, der den TSV Schötmar als Favoriten auf den Titel sieht.

Die insider-Prognose:

Auf den SCB wird wohl wieder eine schwierige Spielzeit warten. Wichtig wird sein, dass die Salzufler nicht mit einem Mini-Kader die Saison bestreiten müssen, dann könnte es noch viel schwieriger werden das gesteckte Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Aber auch mit einem einigermaßen vollen Kader wird der SCB auch in dieser Saison wieder hart um den Ligaerhalt kämpfen müssen.

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