Was für ein Spiel – Was für ein Kampf – Und was für ein Ende!

Zwei Spiele gab es in der Vergangenheit bisher für die Damen des FC SSW gegen die Mannschaft vom SV Löhne-Obernbeck. Beide Male gab es trotz starker Gegenwehr einen Sieg des SV LO. Dementsprechend war für die Damen des FC klar, dass diesmal endlich etwas Zählbares mitgenommen werden sollte. Und das sollte gelingen. Am Ende waren die FC-Ladys nach dem 0:0 in der regulären Spielzeit im Elfmeterschießen erfolgreich.

Bildquelle: FC SSW
Grenzenlose Freude bei den FC-Damen nach dem Pokalsieg.


Personell waren die Voraussetzungen dabei nicht unbedingt optimal. Dazu kam, dass der FCSSW auf der Torwartposition erneut umplanen musste. „Deshalb an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Milena Büngener, die diesmal die Torwartposition übernahm und ihre Sache super gemacht hat“, so FC-Trainer Ralf Frevert.

Von Anfang an war es ein Spiel, in dem beide Mannschaften viel investiert haben. Es entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe mit guten technischen Szenen und vielen kämpferischen Phasen auf beiden Seiten. Torchancen gab es auf beiden Seiten. Mal fehlte beim Abschluss die letzte Konsequenz, mal stand einfach jemand im Weg und manchmal war es auch schlichtweg ein bisschen Pech. Also hieß es: weitermachen, ruhig bleiben und weiterkämpfen.

Und genau das machten die Damen des FCSSW. Auch wenn die Kraft mit der Zeit natürlich weniger wurde und es nur begrenzte Wechselmöglichkeiten gab, haben sich alle Spielerinnen gegenseitig gepusht und keinen Ball verloren gegeben und jeden Zweikampf gesucht. Um ein Elfmeterschießen zu verhindern wurde der Druck auf das Tor des SV LO nochmal erhöht, aber leider fand der Ball nicht den Weg über die Torlinie. Und so stand es nach 90 Minuten tatsächlich 0:0.

Also musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Anna Gorochov, Finja Keibel, Mara Wolf und Jule Krügel konnten ihre Elfmeter für den FCSSW verwandeln. Auf Seiten des SV LO gab es einen Fehlschuss und den entscheidenden Elfmeter „pflückte“ dann Milena Büngener vor der Linie weg. Damit musste Jenny Kunstic, die fünfte Schützin des FCSSW, gar nicht mehr antreten.

Nach diesem Sieg gab es keine Halten mehr auf Seiten des FC SSW. Endlich ein Sieg gegen den SV LO, erstmalig in der dritten Runde des Kreispokals und vor allem Stolz auf eine geschlossene Mannschaftsleistung gegen einen starken und sehr fairen SVLO.

Am Wochenende folgt nun das erste Meisterschaftsspiel gegen die SG Alswede/Börninghausen.







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