Musikalische Zeitreise in 1920- & 1930er-Jahre in Bad Salzuflen

Bildquelle: Verena Eidel
Liebe und Schmerz, Heiterkeit und Melancholie im Stil einer damaligen Revueshow wird mit den großen Hits der 1920er- und 1930er-Jahre am 17. Oktober 2026 in der Konzerthalle Bad Salzuflen lebendig.

Bad Salzuflen. „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ – unter diesem weitreichenden Motto macht sich der Protagonist des Abends, der charmante Bariton Paul Holzmann, am 17. Oktober (Samstag) 2026, ab 19.30 Uhr, in der Konzerthalle in Bad Salzuflen auf, ein neues Herz zu erobern. Denn der Liedtitel von Franz Grothe aus den 1930er Jahren, einem der erfolgreichsten Komponisten des Deutschen Tonfilms, ist heute genauso aktuell wie einst. Ähnliche Ziele wie Paul Holzmann verfolgt auch die attraktive Violinistin Lisa Hansen. Als moderne Frau hat sie allerdings andere Ansichten über das Erobern und erobert werden als der in Frack und Zylinder auftretende Sänger und Conferencier. Dass sie ebenfalls sehr gerne singt und er ausgerechnet des Violinspiels mächtig ist, lässt im weiteren Verlauf unter den Kolleginnen und Kollegen noch ganz andere Fragen in den Vordergrund treten. Das „Casanova Society Orchestra“ lässt die Musik von Franz Grothe lebendig werden. Neben den großen Hits aus den 1920er- und 1930er-Jahren erklingen auch „Das Lied vom Wirtschaftswunder“, bekannt durch den Kabarettisten Wolfgang Neuss, „Es ist alles nur geliehen“, gesungen von Heinz Schenk in der Fernsehsendung „Zum Blauen Bock“, und der „Mitternachtsblues“, der Instrumentalwelthit aus den 1950er-Jahren. Ein kontrastreiches Abendprogramm zwischen Liebe und Schmerz, Heiterkeit und Melancholie ganz im Stil einer damaligen Revueshow.

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