Bildquelle: ikoonoLemgo. Mit einer Auftaktveranstaltung ist Lemgo offiziell den Weg zur Gründung eines neuen Bürgerbus-Vereins gestartet. Der Stand der Planungen, positive Erfahrungen aus benachbarten Bürgerbussen und Themen zum Mitdiskutieren sorgten für einen regen Austausch zwischen den Anwesenden. Der Bürgerbus soll im Linienverkehr fahren, nach festem Fahrplan und mit festen Haltestellen. Zum Einsatz kommen wird ein Kleinbus mit acht Fahrgastsitzen, den auch Personen mit EU-Führerschein-Klasse B führen dürfen. Durch eine Analyse der Voraussetzungen in Lemgo ergäben sich derzeit fünf Vorschläge für eine Route. Diese bieten aber nur die Grundlage für eine weitere, vertiefende Diskussion, denn der Bürgerbus muss auch zum Alltag der ehrenamtlich Engagierten passen. Hendric Schwär-Fröhlich von der Alten Hansestadt Lemgo geht davon aus, dass das Interesse am Bürgerbus Lemgo schon jetzt in gutem Maße vorhanden sei. Es hätten sich über die Webseite buergerbus bereits einige Personen gemeldet. Der nächste Schritt sei deshalb nun ein Anschlusstreffen, das die Vorbereitungen zur Gründung eines Vereins weiter vorantreiben solle. An so genannten „Werkbänken“ gingen die Teilnehmer im zweiten Teil der Auftaktveranstaltung dann in angeregte Gespräche über Routenführung, Marketing, Fahrgastkomfort und Organisationsaspekte, stellten Fragen oder studierten die für diesen Anlass aufgehängten Informationsposter. Das Anschlusstreffen ist für Mitte bis Ende November vorgesehen. Alle, die sich bis dahin mit ihren Kontaktdaten über buergerbus oder direkt bei der Stadt (Stefan Klußmann, Tel. 05261 213-249) gemeldet haben, werden rechtzeitig und persönlich dazu eingeladen.

