Bildquelle: Lippisches Landesmuseum DetmoldDetmold. Ein zerbrochener Spiegel bringt sieben Jahre Pech – sagt man. Doch warum eigentlich? Und was verrät dieser Glaube über die Ängste und Hoffnungen vergangener Zeiten? Genau hier setzt die Führung „Hexenwahn & Aberglaube“ am 14. Dezember im Lippischen Landesmuseum Detmold an. Die Besucher erwartet ein lebendiger Streifzug durch eine Welt, in der Alltag und Übernatürliches eng miteinander verwoben waren. Spiegel galten als magische Gegenstände: Ihr Bruch sollte die Seele verletzen, ihr Abdecken nach einem Todesfall die Lebenden schützen. Diese Vorstellungen waren tief verankert – und sie zeigen, wie sehr Menschen einst versuchten, Unerklärliches greifbar zu machen. Doch der Spiegel ist nur der Anfang. Die Führung beleuchtet, wie im Mittelalter Mythen, Wunder und Angst vor der Hölle das Leben prägten. Warum fürchtete man die Zahl 13? Wie wurde ein Brunnen in Blomberg zum „wundertätigen“ Pilgerziel? Und was steckt hinter dem Schicksal der Alheyd Pustekoke, die als „Hexe von Blomberg“ endete? Start ist um 15 Uhr. Die Teilnahme kostet 3 Euro zzgl. Eintritt. Um das bestmögliche Erlebnis zu bieten ist die Teilnehmerzahl bei diesem Rundgang begrenzt. Eine Voranmeldung wird empfohlen: 05231 9925 0 oder shop@lippisches-landesmuseum.de. Eine Onlinebuchung ist auf der Homepage des Museums jederzeit möglich.


