Führung zu Allerheiligen: Hexen, Wunder und lippische Legenden

Bildquelle: Lippisches Landesmuseum Detmold
Welche Rolle spielten Heilige und Reliquien?

Detmold. Allerheiligen – ein Feiertag, der den Heiligen gewidmet ist, sowohl den berühmten als auch den vergessenen. Doch wie genau kam es dazu, dass der 1. November zu diesem besonderen Tag wurde? Im antiken Christentum gab es bereits Gedenktage für die Verstorbenen, doch mit der wachsenden Zahl an Heiligen wurde es zunehmend schwierig, jedem einen eigenen Tag zu widmen. Papst Gregor IV. schaffte im 9. Jahrhundert Klarheit und legte den 1. November als gemeinsamen Gedenktag für alle Heiligen fest – und so entstand Allerheiligen. Das Mittelalter brachte überdies viele Legenden und Mythen hervor, denn die Menschen lebten in ständiger Angst vor der Hölle und versuchten verzweifelt, Gottes Gebote einzuhalten. Die Kirche nutzte die Ängste der Gläubigen für ein cleveres und hochprofitables Geschäft: Ablassbriefe wurden für viel Geld verkauft – eine Vollkasko-Versicherung für das Jenseits, sozusagen. Auch Pilgerreisen waren weit verbreitet, um Buße zu tun. Lippe selbst wurde zum Schauplatz wundersamer Geschichten: Der Blomberger Brunnen soll heilende Kräfte gehabt haben. Der Rundgang am Samstag, 1. November um 15 Uhr im Lippischen Landesmuseum Detmold wirft ein Licht auf eine Zeit, in der Religion, Magie und Wunderglaube eng miteinander verwoben waren. Die Teilnahme an der Führung kostet drei Euro zuzüglich Eintritt. Da die Teilnehmerzahl bei diesem Rundgang begrenzt ist, wird eine Anmeldung empfohlen: 05231 9925 0 oder shop@lippisches-landesmuseum.de. Eine Online Buchung ist auf der Homepage lippisches-landesmuseum.de jederzeit möglich.

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