“Grenzüberschreitung am Limes”: Austellung wird verlängert

In der Sonderausstellung werden Archäologische Funde aus ganz Nordrhein-Westfalen gezeigt.

Detmold. Mit der Ausstellung in Detmold begann Ende September 2021 die Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen. Unter dem Namen „Roms fließende Grenzen“ steht der Niedergermanische Limes im Mittelpunkt des großangelegten Projekts. An fünf Standorten werden, zeitlich versetzt, unterschiedliche Perspektiven zu den kulturellen und gesellschaftlichen Auswirkungen der antiken Grenze präsentiert.
In sorgfältiger Arbeit hat das Lippische Landesmuseum aus ganz Nordrhein-Westfalen 400 Exponate zusammengetragen, die in dieser Konstellation noch nie zuvor zu sehen waren. Eindrucksvoll wird die Entwicklung des Limes und dessen Auswirkung auf jene Bevölkerung gezeigt, die von den Römern als „Germanen“ bezeichnet wurde. Erzählt werden Geschichten von den Begegnungen der Einheimischen mit den Römern, die mal friedlich, mal kriegerisch aber auch sehr individuell verliefen. Ein Thema das beim Publikum sehr gut ankommt. Annähernd zehntausend Besucherinnen und Besucher sahen bereits die spektakuläre Schau über diese historische Grenze. Keine Frage, die Archäologische Landesausstellung NRW ist ein Publikumserfolg. Besonders erfreulich: Es sind Menschen aus ganz NRW und den angrenzenden Bundesländern, die es in diese Ausstellung zieht.
Ein Grund genug um die Ausstellung um eine Woche, bis zum 6. März 2022, zu verlängern. Eine Woche ist nicht viel, aber in einem Museum heißt es: Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung.
Nun heißt es also bis zum Sonntag, dem 6. März 2022: Eintauchen in eine aufregende Epoche, in Geschichten von einer Grenze und den Menschen die mit ihr lebten.