Ein Greifvogel hat eine Beute geschlagen.

Lemgo. Ihre scharfen Krallen, der nach unten gebogene Hakenschnabel und ihr sehr gutes Sehvermögen sind wie gemacht fürs Jagen. Wie die Greifvögel dabei genau vorgehen, kann man am Sonntag, 10. Oktober, ab 15 Uhr im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake im Rahmen eines Vortrags und einer Präsentation mit lebendigen Greifvögeln erfahren.
Das Abrichten von Greifvögeln und das Jagen mit Greifvögeln nennt der Jäger Beizen, um-gangssprachlich spricht man von der Falknerei. Diese hat eine jahrhundertlange Tradition, wurde gerne von Hofdamen betrieben und gehört heute zum immateriellen Kulturgut der Menschheit.
Passend zur aktuellen Sonderausstellung „Hofjagd – Privileg und Spektakel“ lädt das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake die Falknermeisterin Anke Engert-Neubauer und den Falknermeister Daniel Steinsiek-Moßmeier vom Deutschen Falkenorden Bund für Falknerei, Greifvogelschutz und Greifvogelkunde ein. Die beiden berichten von der heutigen Falknerei, präsentieren lebende Greifvögel und weihen die Besucherinnen und Besucher in die Geheimnisse von Geschüh, Hauben, Bells und weiteren Utensilien ein. Die Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes schlägt den Bogen zur aktuellen Sonderausstellung.
Der Eintritt kostet 5 Euro. Eine vorherige Anmeldung unter Tel. 05261/94500 oder kasse@museum-schloss-brake.de ist erforderlich. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, bei der Veranstaltung die 3G-Regel einzuhalten. Beim Einlass muss in Kombination mit dem Personalausweis der Nachweis erfolgen, dass man geimpft, genesen oder getestet ist.