„Paderborn – Stadt des Wassers“

Freizeitvergnügen im Almebad Anno 1935.

Fotoausstellung wird bis zum 3. November verlängert –

Zu ihrem Aktionstag am 16. September zum Thema „Stadt des Wassers“ hatte die Stadtbibliothek Paderborn das Stadt- und Kreisarchiv eingeladen, eine Fotoausstellung beizusteuern, die der erste stellvertretende Bürgermeister Dietrich Honervogt eingeweiht hat und die vier Wochen gezeigt werden sollte. Aufgrund des außergewöhnlichen Interesses der Leserinnen und Leser, so die Bibliotheksleiterin Kathrin Stroth, wird die Ausstellung bis zum 3. November verlängert.
Für 2018 hat die Europäische Kommission ein Europäisches Kulturerbejahr ausgerufen. Unter dem Motto „Sharing Heritage“, das Erbe teilen, widmet sich die Stadt Paderborn aus naheliegenden Gründen dem namengebenden, identitätsstiftenden Erbe: Am Born der Pader ist über Jahrhunderte eine beeindruckende Stadt gewachsen mit mittlerweile über 150.000 Einwohnern. Die Einladung der Stadtbibliothek zur Ausstellung, so Andreas Gaidt für das Stadt- und Kreisarchiv, habe das Archiv gerne angenommen, denn kaum ein Motiv sei häufiger und über die Zeiten abgelichtet worden als das Paderquellgebiet (vielleicht mit Ausnahme des Rathauses und des Domes). „Dabei fällt ins Auge: Nicht nur das Wasser wollten die Fotografen auf Glas, PE-Folie und Papier bannen, sondern das Leben an und in der Pader.“ Dies soll die Ausstellung spiegeln. 15 Bildtafeln zeigen das veränderte Leben am und mit dem Wasser in Paderborn: Wohnen, Nutzen, Arbeiten, Spielen, Erholen, aber auch Gestalten und Gefahren sind die Themen, die in aller Kürze, aber eindrucksvoll angesprochen werden. Dietrich Honervogt fühlte sich an seine eigene Jugend und Berufszeit erinnert: „Die Ausstellung zeigt Paderborn als eine Stadt, die vom und mit dem Wasser lebt. Alte Paderborner dürfen sich erinnern, Neubürgerinnen und Neubürger einen Blick aufs ‚nasse‘ Paderborn werfen.“
Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Am Rothoborn 1 geöffnet.