Das Ensemble TARS+ gibt ein Konzert in der Lemgoer Kirch St. Marien.

Graue Weite, Grün bis zum Horizont, Schafe, der Deich und dann – hinter weißgelbem Sand – die Nordsee, je nach Stand der Tide.
Im vom Bund (Neustart Kultur) geförderten Konzertprogramm „An der Nordseeküste“ bringt das Ensemble TARS+ diese Szenerie zum Klingen – mit norddeutscher mehrchöriger Musik von vor 400 Jahren.
Die Musiker aus Amerika, Asien und Europa zeigen mit strahlenden Stimmen und auf historischen Instrumenten wie Cembalo, Regal, Zink, Mensurposaune, Viola da Gamba und dem Violone die Farbvielfalt des norddeutschen Frühbarock – gepaart mit reicher Verzierungskunst in historischer Manier.
Das Konzert findet am 1. Oktober um 18 Uhr in St. Marien in Lemgo statt. Es erklingt die grandiose Musik von Hieronymus Prætorius, Johann Schop und Franz Tunder u.a. in ihrer ganzen klanglichen Pracht: Hier trägt die große Kirchenorgel, statt der heutzutage oft verwendeten Truhenorgel, mit ihren warmen und tiefen Grundstimmen das ganze Ensemble. Die Musiker von TARS+ musizieren mit der Schwalbennestorgel in St. Marien von den Emporen herab und bringen mit großen mehrchörigen Werken und kleinen Ensemblebesetzungen ihre ganze Farbpalette zum Ausdruck.
Die Leitung haben Charlotte Schwenke, Johannes Rake.
Eintritt: 20 €/ 10 € ermäßigt für Schüler und Studierende, für Kinder bis 14 Jahren und Sozialhilfeempfänger kostenlos. Abendkasse oder Vorbestellung unter tickets@tarsmusic.eu.