Überarbeitete Dauerausstellung im Junkerhaus

Simon Bucher, wissenschaftlicher Volontär der Lemgoer Museen, hat maßgeblich an der Umgestaltung der Dauerausstellung im Anbau des Museum Junkerhaus mitgewirkt.

Lemgo. Im vergangenen Jahr wurde von Juli bis Dezember die Sonderausstellung „Grenzgänger“ im Museum Junkerhaus ausgestellt. Nach einer Umbauphase ist nun wieder die Dauerausstellung mit Werken Karl Junkers zu sehen. Allerdings wurde diese intensiv überarbeitet.
In der zum Junkerhaus gehörigen Museumshalle wurden bisher bereits die besonders maßgeblichen Werke aus dem Nachlass des Künstlers Karl Junker präsentiert. Dazu gesellen sich jetzt im Rahmen eines neuen Ausstellungskonzepts auch Bleistiftzeichnungen und Gouache-Malereien aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers.
Während die bekannten Architekturmodelle und einige phantasievolle Holzstelen und Ölgemälde in den untypischen Holzrahmen weiterhin ausgestellt werden, bietet ein Teil der neu gestalteten Ausstellung jetzt beispielsweise auch tiefere Einblicke in Junkers Kunstreise nach Italien. Auch zuletzt nicht gezeigte Möbel und Ölbilder gibt es nun zu sehen. Die neue Dauerausstellung liefert ein insgesamt vielschichtigeres Bild von Karl Junkers Leben und Schaffen und ergänzt damit den Besuch des Junkerhauses um weitere Perspektiven. Seit dem 01. Januar ist zudem der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zur Beendigung des 17. Lebensjahres frei. Der reguläre Eintritt liegt nun bei 5€ (ermäßigter Eintritt 2,50€). Das Museum kann im Winter Freitag bis Sonntag von 11 bis 15 Uhr besucht werden.