Rund 1,6 Millionen Menschen sind in Deutschland von einer Demenz betroffen, zwei Drittel von ihnen leben in privaten Haushalten.

Lippe. Mit einer Veranstaltungsreihe macht der Kreis Lippe gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Demenz auf das Thema Demenz aufmerksam. Rund 1,6 Millionen Menschen sind in Deutschland von einer Demenz betroffen, zwei Drittel von ihnen leben in privaten Haushalten. Damit Erkrankte möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld leben können, gilt es ihnen und ihren Angehörigen eine bedarfsgerechte Unterstützung zu bieten. Aus diesem Grund veranstaltet die Arbeitsgruppe Demenz ab dem 6. Oktober eine Vortragsreihe. Die Informationsreihe ist ein Angebot für alle Interessierten, Demenzerkrankten und ihre Angehörigen, sich zu verschiedenen Fragen rund um die Themen Pflege und Demenz kostenfrei, niedrigschwellig und wohnortnah informieren zu können.
Die Informationsreihe findet in der Zeit vom 6. Oktober bis 3. November in jeweils unterschiedlichen Orten des lippischen Südwestens (Lage, Leopoldshöhe, Oerlinghausen und Augustdorf) statt. Als Referentinnen sind der Pflegestützpunkt des Kreises Lippe, die Selbsthilfe-Kontaktstelle, das Klinikum Lippe sowie die Seniorenberatung der Stadt Lage mit dabei. Themen sind beispielsweise das Potenzial von Selbsthilfegruppen als Austauschort für pflegende Angehörige, Pflegeversicherung und Pflegebegutachtung und Informationen zu einem anstehenden Krankenhausaufenthalt bei bestehender Demenz. Im Anschluss der Vorträge stehen die Referentinnen für Fragen zur Verfügung.
Wer an einem Vortrag teilnehmen möchte, meldet sich für Fragen oder zur Anmeldung für die Veranstaltung bei Alisa Hochmuth, a.hochmuth@kreis-lippe.de (05231/62-2430) oder Dana Fortmann, d.fortmann@kreis-lippe.de (05231/ 62-2450) vom Kreis Lippe.
Falls jemand Hilfe bei der Betreuung seines oder ihrer pflegebedürftigen Angehörigen während des Vortrags benötigt, kann er oder sie sich gerne an die obenstehenden Kontakte wenden.