Bega-Ausbau: Wie geht es weiter?

Profilaufweitungen im Bereich Schloss Brake und weitere Details

Seit mehr als zehn Jahren baut die Stadt die Bega um. Begonnen haben die Maßnahmen am Isringhausenring im Jahr 2012. Dort wurde das künstlich schnurgerade Flussbett in kurvenförmige Auen renaturiert. In den Folgejahren schritten die Arbeiten flussaufwärts voran.

Wehre wurden durch Sohlgleiten (Fischtreppen) ersetzt, das Profil wo immer möglich aufgeweitet. Das Wasser hat jetzt bei Hochwasser deutlich mehr Platz, gleichzeitig wird die Bega für der Bevölkerung deutlich erlebbarer, war sie doch zuvor in den Uferbereichen durchweg zugewuchert und nur von Straßenbrücken aus für ein paar Meter sichtbar.

Die Begaterrassen mit Fertigstellung 2017 haben sich im Stadtbild etabliert und werden samt Auenpark gut als Freizeitareal angenommen. Weiter flussaufwärts ist ebenfalls viel Erde bewegt worden, auf Höhe der Brunnenwiesen an der Pagenhelle konnte das neue Flussbett seine Kapazitäten schon einige Male bei Hochwasser unter Beweis stellen.

Seit letztem Jahr laufen die Arbeiten im Bereich Schloss Brake. Also zwischen der Brücke Pagenhelle flussaufwärts bis zur Eisenbahnbrücke am Bierweg in Brake. Der sogenannte Bauabschnitt 6.1.

Steffen König, der die Abteilung Kanalbetrieb und Gewässer bei der Alten Hansestadt leitet, stellt im Gespräch die Vorteile des Umbaus vor.

Der Aufweitung des Querschnitts gibt dem Wasser in vielen Abschnitten mehr Raum, es fließt langsamer und verringert das Hochwasserrisiko für bewohnte Bereiche deutlich. Dadurch, dass ehemals harte Barrieren wie Wehre an einigen Stellen durch vergleichsweise sanfte Sohlgleiten ersetzt werden, können Fische und andere Wasserlebewesen hier künftig auch flussaufwärts weiterschwimmen und somit ihren Lebensraum erweitern.

Interessant ist es zu erfahren, dass der Mühlengraben am Schloss stets auf einem definierten Wasserstand gehalten werden muss, damit die auf Pfählen gegründeten Fundamente vom Schloss Brake nicht trocken fallen, wodurch sie ihre Stabilität verlieren würden.

Es gibt noch viele weitere Details, die im Zuge des großen Umbaus relevant sind. Wir bleiben dran.

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