Corona: „Weiter solidarisch miteinander umgehen“

Masken sollten trotz dem Ende vieler Corona-Beschränkungen dort getragen werden, wo eine Übertragung des Virus wahrscheinlich ist.

Lippe. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, ab dem 20. März alle „tiefgreifenderen“ Corona-Schutzmaßnahmen zu beenden, sofern es die Situation in den Krankenhäusern zulässt. Welcher Maßstab hierfür herangezogen wird, ist noch nicht bekannt. Landrat Dr. Axel Lehmann und Klinikum Lippe-Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte appellieren dennoch an alle Lipper, weiterhin umsichtig zu sein: „Auch, wenn wir das Bedürfnis der Menschen nach Lockerungen sehr gut nachvollziehen können, müssen wir uns in den nächsten Wochen weiter an die Abstands- und Hygieneregeln halten und die Maske dort tragen, wo eine Übertragung des Virus wahrscheinlich ist“.
Ebenso wie im ganzen Land, steigen die Corona-Fallzahlen auch in Lippe wieder rasant an, täglich erreichen das Gesundheitsamt im Schnitt 1000 neue positive Meldungen. Das Klinikum hat sechs Stationen in Lemgo und Detmold zu Isolierstationen umfunktioniert und behandelt dort bis zu 100 Patienten unter Quarantäne.

“Zu früh, ohne Maske in den Supermarkt zu gehen”

Landesweit kann von Entspannung in der Coronapandemie nicht die Rede sein: „Die geplanten Lockerungen werden zwangsläufig zu noch mehr Infektionen führen. Diese nachzuverfolgen ist jetzt schon schwierig, wird dann aber schlichtweg unmöglich sein“, beschreibt der Landrat die Situation in Lippe.
„Immer mehr Patienten mit einer Coronainfektion sind lange krank und müssen teils mehrere Wochen medizinisch im Klinikum versorgt werden. Betten sind somit belegt und Personal, das natürlich auch an anderen Stellen gebraucht wird, ist hier gebunden“, erklärt Dr. Hütte. Hinzu kommt, das natürlich auch im Gesundheitsamt und in den Krankenhäusern Mitarbeiter ausfallen, weil sie selbst erkrankt sind oder ihre Kinder in Quarantäne betreuen müssen.
Beide sind sich einig: „Es ist zu früh, ohne Maske in den Supermarkt zu gehen, auf das Testen zu verzichten oder auf den Sommer zu setzen, in dem die Infektionszahlen zurückgehen. Wir alle kommen an unsere Grenzen und müssen noch weiter solidarisch miteinander umgehen. Dazu zählt auch, sich impfen zu lassen, denn das ist der beste Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe“.

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