Klimaneutraler Verkehr in Lemgo – Bürgerideen überreicht

Auch der Ausbau von Ladesäulenstandorten für E-Fahrzeuge war Thema im Gutachten.

Lemgo. Bedarfe, Wünsche und Ideen zum Verkehr in Lemgo standen im Mittelpunkt des Bürgerforums „Klimaneutraler Verkehr in Lemgo 2035“. Eine Gruppe zufällig ausgewählter Bürger hatte sich in dem viertägigen Prozess intensiv eingebracht und gemeinsam Gedanken und Vorschläge diskutiert und formuliert. Auch eine Exkursion, Experten-Vorträge und ein Treffen von Stakeholdern aus Politik und Behörden waren Teil des Prozesses. Das Ergebnis wurde in Form eines Gutachtens nun der Stadtverwaltung überreicht.
Im Verkehrsausschuss präsentierte Prof. Dr. Detlef Sack vom Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal die Ergebnisse. Im Anschluss überreichte er sowohl dem Ausschussvorsitzenden Oliver Drexhage als auch Bürgermeister Markus Baier jeweils ein Exemplar des Gutachtens zur Berücksichtigung bei der weiteren Verkehrsentwicklungsplanung. Auch die Bürger, die an der Erstellung des Gutachtens mitgewirkt haben, erhalten zeitnah ein Exemplar. Ebenfalls wird das Gutachten im Ratsinformationssystem zu finden sein.

Optimierung des ÖPNV

Der für die Teilnehmenden wichtigste Aspekt ist die Optimierung des ÖPNV. Sie wünschen sich sowohl eine höhere Taktung als auch ein größeres Angebot an On-Demand-Mobilität im Streckennetz. Statt nach vorgeschriebenen Linienrouten, Fahrplänen und festen Haltestellen, folgen On-Demand-Verkehre keinem Fahrplan, fahren auch virtuelle Haltepunkte an und fahren unterschiedliche Routen, die entweder in den ÖPNV integriert oder kommerziell angeboten werden..
Auch bei der Preisgestaltung sahen die Bürger Optimierungsbedarf. Ein Sozialticket und Tickets für Senioren wurden ebenfalls diskutiert. Als zweitwichtigster Aspekt wurde der qualitative und quantitative Ausbau des Radwegenetzes genannt. Die Ideen dafür reichen vom Schaffen von diebstahlsicheren Abstellmöglichkeiten bis zur Beleuchtung von Radwegen.
Die Verbesserung der Parksituation belegte den dritten Platz in der Priorisierung. Zur Entzerrung des Innenstadtverkehrs wünschten sich die Teilnehmenden ein Zusammenspiel aus einem größeren Parkangebot am Stadtrand, einem ÖPNV-Angebot von dort Richtung Innenstadt, einer Erhöhung der Parkgebühren im Zentrum sowie der Reduktion der verfügbaren Parkplätze dort. Die letzten beiden genannten Aspekte für die Ausrichtung des Verkehrs der Zukunft waren der Ausbau von Ladesäulenstandorten für E-Fahrzeuge und die Einführung von Teilsperrungen von Straßen im Innenstadtbereich für den motorisierten Individualverkehr.

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