Leitstellenbilanz 2025 – Im Einsatz für Lippe

Stellen Zahlen, Daten und Fakten rund um den Bevölkerungsschutz in Lippe vor (von links): Sascha Medina, Sabine Beine und Achim Reineke (Fachgebietsleiter Rettungsdienst), hier in der Leitstelle mit Disponent Peter Gieselmann-Heel (2. von rechts). Foto: Kreis Lippe

Lemgo. Langweilig wird‘s hier nie: In der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle des Kreises Lippe in Lemgo ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche etwas los – und das ist gut so. Denn von hier werden die lippischen Feuerwehren alarmiert, wenn es im wahrsten Sinne des Wortes brennt, Rettungsdienst und Notarzt losgeschickt, wenn Hilfe benötigt wird. In 2025 haben die Mitarbeitenden der Leitstelle insgesamt 101.471 Einsätze disponiert. 215 mehr als in 2024, hier waren es 101.256 Einsätze. Dass die Zahl der disponierten Einsätze so konstant geblieben ist, zeigt sich auch an anderer Stelle: 61.213 Anrufer haben die 112 gewählt. In 2024 waren es 61.261. Insgesamt haben die Disponenten im vergangenen Jahr 171.574 Anrufe angenommen oder getätigt das sind im Schnitt 470 Telefonate am Tag In 42.156 Fällen haben die Retter Notfallpatienten versorgt. 7.266 Mal war zusätzlich der Notarzt mit an Bord. 199 Mal haben die Disponenten den Rettungshubschrauber angefordert). Die Zahl der Kranken-transporte belief sich auf 12.576 Fahrten in 2025. Deutlich niedriger fallen im vergangenen Jahr die disponierten Feuerwehreinsätze zu Buche. 4.005 Mal mussten die Wehren ausrücken. 1.094 Einsätze waren brandbedingt, bei 2.911 Einsätze handelte es sich um eine sonstige Hilfeleistung wie Rettung bei Unfällen, Abstreuen von Ölspuren, Beseitigen von Sturmschäden, Türöffnungen oder Tierrettungen Seit 2022 neu in der Statistik ist die Alarmierung der Katretter. Bei einem Notfall, bei dem ein Hilfesuchender reanimiert werden muss, werden freiwillige Ersthelfer, die über eine App gelistet sind und sich in der näheren Umgebung befinden, alarmiert und zum Einsatzort geschickt, um erste Hilfe zu leisten. In 2025 hat die Leitstelle so 900 Katretter alarmiert. 603 Mal sind Helfer ausgerückt. Rund 765 Personen haben sich in Lippe bis Ende 2025 als Erstretter über die Kat-retter-App registriert. „Hinter all den Statistiken stehen der tägliche Einsatz, die Verantwortung und das Engagement der Kolleginnen und Kollegen im Bevölkerungsschutz und der zahlreichen Ehrenamtlichen und Freiwilligen, die auch in 2025 dazu beigetragen haben, Lippern in Notlagen zu helfen. Ihnen allen gebührt unser Dank und Respekt für ihre Arbeit“, unterstreicht Sascha Medina, kommissarischer Leiter Bevölkerungsschutz beim Kreis Lippe.

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