Bildquelle: Alte Hansestadt LemgoLemgo. In der vergangenen Woche fand unter dem Motto „Stadt nachhaltig denken“ eine besondere Veranstaltung der Alten Hansestadt Lemgo statt. Mit Beteiligten aus den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität, Klimaschutz, Ehrenamt, Smart City und mehr ging es um Nachhaltigkeit in all ihren Facetten. Im Mittelpunkt stand ein Erlebnispfad mit studentischen Projektideen, aus denen die Besucher eine Gewinneridee auswählten. Trotz eines wetterbedingten Ortswechsels kamen viele Interessierte und erlebten einen abwechslungsreichen Erlebnispfad mit insgesamt zwölf Ständen und Plakatwänden. Die Stände wurden von Studierenden des Studiengangs Wirtschaftspsychologie der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe betreut. Im Rahmen des Moduls „Innovationspsychologie“ beschäftigten sich die Studierenden aus Lemgo mit der Fragestellung, wie innovative Dialogmaßnahmen und Interaktionsformate und Bürger motivieren können, sich aktiv mit den Nachhaltigkeitszielen der Stadt Lemgo zu identifizieren und an deren Umsetzung mitzuwirken. Die Studierenden luden mit kreativen Ideen zur aktiven Teilnahme ein. Die präsentierten Projektideen deckten vielfältige Themen ab, darunter Kultur, ehrenamtliches Engagement, Klimafolgenanpassung, Mobilität, Kreislaufwirtschaft und lebendige Quartiere. Die kreativen Vorschläge umfassten beispielsweise eine App, die den sicheren Weg durch die Dunkelheit unterstützt. Am Ende des Erlebnispfades konnten alle Besucher mit Klebepunkten für ihr Lieblingsprojekt abstimmen. Den ersten Platz belegte das Team mit dem Projekttitel „Ehrenamt-Woche“. Dabei geht es um Lösungsansätze, über die bei Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement geschafft werden kann „Diese Projektidee wird jetzt weiterentwickelt und soll im kommenden Jahr umgesetzt werden“, erklärte Anja Kern aus dem Stab des Bürgermeisters. Begleitet wurde der Erlebnispfad von Informationsständen der Stadt Lemgo, sowie von den Stadtwerken Lemgo. Auch die TH OWL informierte über berufliche Perspektiven und beim Stand von digital.interkommunal konnte man selbst eine Drohne fliegen lassen.


