
Lemgo. Unter dem Motto „Tore zu neuen Möglichkeiten“ hatte die polnische Stadt Stargard kürzlich zum internationalen Hansetag eingeladen und Lemgo reiste mit einer Delegation in das Nachbarland. In Arbeitsgruppen, Workshops und Gesprächsabenden standen neben gemeinsamen Themen vor allen Dingen zwei Anliegen im Mittelpunkt: Der gemeinsame europäische Gedanke und der Wunsch nach einem friedvollen Miteinander. Vor über 20 Jahren hatte sich Stargard das Recht zur Ausrichtung des diesjährigen 46. internationalen Hansetags gesichert. Den Anlass hat die 66.000-Einwohner-Stadt genutzt, um sich von ihrer besten Seite zu zeigen: Von Live-Konzerten über Kinder-Theatervorstellungen, von Akrobaten über bildende Künstler, von Ständen mit lokalen Köstlichkeiten bis hin zum großen Hansemarkt reichte das vielfältige Programm, das Tausende Besucher in die Stadt lockte. Die Hansekommission Lemgos war nach Westpommern gereist, um sich dort mit den Vertretern weiterer über 50 Hansestädte auszutauschen. Neben Fragen zu Fair-Trade-Städten und nachhaltigem Tourismus ging es auch um kulturellen Austausch. Renate Bauer, Sprecherin der Lemgoer Hansekommission: „Die Hanse ist nicht nur etwas, das Lemgo vor Jahrhunderten Wohlstand gebracht hat, sondern auch etwas, das uns noch heute mit Städten und Menschen in ganz Europa verbindet. In eine Hansestadt zu kommen, bedeutet auch immer ein wenig nach Hause zu kommen.“




