TH OWL: Grundsteinlegung für zwei Laborneubauten

(v. l. n. r.:) Wolfgang Feldmann (BLB), Ministerin Ina Brandes, Gabriele Willems (BLB) und Prof. Dr. Jürgen Krahl (TH OWL) präsentieren die gefüllte Zeitkapsel für die neuen Laborgebäude.

Lemgo. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und die Technische Hochschule OWL feierten am Montag die Grundsteinlegung für zwei Laborneubauten auf dem Campus in Lemgo. Die beiden Neubauten sollen ein bestehendes Gebäude aus den 1970er Jahren ersetzen.
Gemeinsam mit Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW, Wolfgang Feldmann, BLB NRW Niederlassungsleiter, sowie Prof. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der TH OWL und im Beisein von zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft fand der feierliche Akt der Grundsteinlegung statt. Eine Grundsteinlegung folgt einer besonderen Zeremonie, bei der eine Zeitkapsel mit einer Grundsteinurkunde, einer aktuellen Tageszeitung, den Plänen zum Bauvorhaben, aktuellem Münzgeld sowie weiteren Symbolen eingemauert wird.
Ina Brandes: „An der Technischen Hochschule OWL wird die Zukunft erdacht, entwickelt – und erfahrbar. Hier suchen junge Forscher nach praktischen Lösungen, die das Leben der Menschen leichter machen. Das gilt für die Mobilität mit dem Projekt Monocab ebenso wie für Fragen der gesunden Ernährung und dem schnellen Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass hier mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW zwei hochmoderne Laborneubauten entstehen. So machen wir die Hochschule in Lemgo zu einem noch attraktiveren Arbeitsplatz für exzellente Forscher in Nordrhein-Westfalen.“

Beide Labore sind Spezialimmobilien

Gabriele Willems lobt die Besonderheiten der Architektur: „Mit dem Bau der beiden Laborgebäude an der TH OWL erschafft der BLB NRW gleichzeitig zwei hochmoderne Neubauten auf einem Hochschulcampus – nur wenige Meter voneinander entfernt. Im Inneren unterscheiden sie sich aufgrund der verschiedenen Anforderungen der Fachbereiche. Nach Außen zeigen sich die Gebäude in gleicher Architektursprache mit schlichter und gradliniger Eleganz.“
Der Neubau für den Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik sowie für den Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik umfasst eine Bruttogrundfläche von 4.837 Quadratmetern, die versetzt auf zwei bzw. drei Geschossen – sogenannte Split-Level – verteilt sind. Hier werden besondere Laborbereiche errichtet, unter anderem entstehen hier ein Rollenprüfstand und ein Motorenprüfstand. Daher muss das Gebäude eine Vielzahl von fachspezifischen Anforderungen hinsichtlich Lasten, Schwingungen und Lärm erfüllen.
Als weitere Besonderheit wird im Foyer des Gebäudes auch der wohl älteste funktionsfähige Dieselmotor der Welt aufgestellt. Der Motor aus dem Jahr 1903 ist eine Attraktion der TH OWL, welche regelmäßig zu besonderen Anlässen in Betrieb genommen wird.
Das Laborgebäude für den Fachbereich Life Science Technologies hat eine Bruttogrundfläche von 3.379 Quadratmetern und beinhaltet Labore für die Bereiche Technologie Protein-basierter Lebensmittel und Back- und Süßwarentechnologie sowie zwei Hörsäle. Das nahezu quadratische Gebäude verfügt ebenfalls über ein Split-Level mit zwei bzw. drei Ebenen, sowie ein Staffelgeschoss auf dem Dach, in dem die aufwendige Technik untergebracht ist.
Die Fassaden der beiden Neubauten bestehen aus einer hochgedämmten Vorhangfassade aus anthrazitfarbenen Faserzementplatten. Prof. Dr. Jürgen Krahl erkennt in den beiden Laborneubauten eine Bereicherung für die Hochschule: „Das sind hoch attraktive, dem neuesten Stand der Technik angepasste Neubauten. Für Lehre, Praktika und gemeinsame Forschungsprojekte mit Studierenden und Partnern aus der Wirtschaft. Unsere Studierenden finden mit den neuen Laboren Lehr- und Arbeitsmöglichkeiten vor, die ihnen eine hervorragende Ausbildung an der TH OWL ermöglichen.“

Erfolgreicher Start der Bauarbeiten

Die Boden- und Gründungsarbeiten haben sowohl für den Neubau des Fachbereichs Life Science Technologies auf dem Baufeld „Nord/Ost“ Ecke Campusallee/Bunsenstraße als auch auf dem Baufeld „Süd/West“ an der Liebigstraße bereits im vergangenen Jahr begonnen. Auf letzterem Baufeld entsteht das Laborgebäude für die Fachbereiche Elektrotechnik und Technische Informatik, sowie für den Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik.

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