„Albtraum und Slapstick-Tore!“

Herber Verlust für den SV Werl-Aspe. Marius Seipt hat sich im Spiel gegen Oerlinghausen II einen Muskelfaserriss zugezogen und wird mindestens für vier Wochen ausfallen.

Lemgo (ruko). Ganz im Fokus des 11. Spieltages in der Lemgoer Fußball-Kreisliga A dürfte das Spiel des Ligaprimus TuS Lipperreihe beim TuS Ahmsen stehen. Wollen die Ahmser noch oben mitspielen, müssen sie diese Partie unbedingt gewinnen. Vorgezogen wurde das Spiel des TuS Asemissen gegen den TuS Brake, das schon am Samstag, 16 Uhr, an der Grester Straße über die Bühne gehen wird.

 

Ungern erinnert sich Lipperreihes Coach Mirko Westermeier an den Auftritt seines TuS in der vergangenen Serie in Ahmsen. „Da haben wir mit 2:10 einen wahren Albtraum erlebt, obwohl wir die ersten 20 Minuten das bessere Team gestellt haben, dann aber in Hälfte zwei richtige Slapstick-Tore rein bekommen haben“, so Westermeier, der hofft, dass seine grippegeschädigten Spieler, wie auch sein Goalgetter Joshua Vormbrock, am Sonntag wieder fit sind. Die Ahmser wollen und müssen dieses Match gewinnen, will man noch ein Wörtchen in den oberen Regionen mitsprechen.

Weiterhin oben mitsprechen, das will auch der RSV Barntrup, der den TuS Bexterhagen zu Gast hat. Für RSV-Coach Daniel Barbarito und sein Team zählen in diesem Match nur drei Punkte. Der Tabellenletzte aus Bexterhagen muss nun irgendwie punkten, egal wie der Gegner heißt. Ob dies im Barntruper Waldstadion gelingen dürfte allerdings mehr als fraglich sein.

Unbedingt punkten will und muss auch der TBV Lemgo II, der bei der SG Bentorf-Hohenhausen zu Gast ist, die sich ebenfalls in einer Krise befindet. Die Sevgül-Elf hat weiterhin immense personelle Probleme. Bei den Lemgoern ist dies nicht der Fall. TBV-Trainer Benni Rawe hofft, dass sein Team endlich auch mal wieder auf das Quäntchen Glück bauen kann, das den Lemgoer in den vergangenen Partien nicht immer unbedingt zur Seite stand.

 

„Respekt!“

 

Asemissens Coach Florian Müller hat Respekt vor den Bräkern, die sich bisher gut in der Liga schlagen. Dennoch ist für Müller ein Dreier in diesem Heimspiel Pflicht, auch wenn er dabei auf Jan Heidschuster und Gordon Kral (5. Gelbe Karte) verzichten muss. Zudem steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Florian Schürmann. Die Bräker wollen ihrer bisherigen Spielweise treu bleiben und hoffen in Asemissen zumindest zu punkten.

 

„Kontakt zu den Top-5 ist hergestellt!“

 

 

Der VfL Lüerdissen scheint nun langsam in Fahrt zu kommen, erwartet den TSV Oerlinghausen II und so wie es momentan aussieht kann VfL Trainer Tim Steffen über seinen kompletten Kader verfügen. „Oerlinghausen hat zuletzt durch das Unentschieden gegen Ahmsen aufhorchen lassen. Wir wissen also, dass wir diesen Gegner sehr, sehr ernst nehmen müssen. Trotzdem wollen wir natürlich den nächsten Dreier einfahren. Der Kontakt zu den Top-5 ist hergestellt. Nun muss es unser Ziel sein, schnellstmöglich in diese Gruppe zu kommen“, so VfL-Co-Trainer Alex Kirsch. Kein so gutes Gefühl hat TSV-Coach Sebastian Brosch vor dieser Partie: „Zum einen haben wir in Lüerdisser nie gut ausgesehen, zum anderen ist unser Kader zurzeit sehr dünn, weil wir verständlicherweise keine Unterstützung aus dem Stammteam erwarten können. Wir müssen halt das Beste daraus machen und werden trotz allem mit einem gut aufgestellten Team dieses Partie angehen.

 

 

Edwards neuer Leo Co-Trainer

 

Der SV Werl-Aspe erwartet den TuS Leopoldshöhe. SV-Trainer Thorsten „Bonzo“ Meier hofft, dass vieler seiner zurzeit erkältungsgeschädigten Spieler am Sonntag wieder einsatzbereit sind. Getroffen hat es Lang, Schneider und Plail. Mindestens für vier Woche ausfallen wird Marius Seipt, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Der TuS Leopoldshöhe hat einen neuen Co-Trainer. John Edwards, der schon jahrelang als Co-Trainer der Leo-Reserve fungierte, wird TuS-Trainer Sebastian Brosch nun zur Seite stehen. „Ich bin sehr froh, so einen kompetenten Mann wie John an meiner Seite zu haben“, freut sich Brosch, der wohl alle Mann am Sonntag an Deck haben wird. Deshalb schaut der Leo-Coach äußerst optimistisch auf dieses Match: „Wenn unser Team komplett ist, sind wir in der Lage jedes Team in der Liga zu schlagen“.

Der TSV Kirchheide strebt einen Heimsieg gegen den TSV Schötmar an, der nach dem jüngsten Erfolg gegen Kalldorf wieder Morgenluft schnuppert und im Stadion am Westhang erneut einen Dreier einfahren will.

 

 

5. Sieg in Folge angestrebt

 

Den fünften Sieg in Folge strebt der TuS Sonneborn an, der sich schon auf Platz fünf in der Tabelle vorgeschoben hat. Am Sonntag ist man bei der SG Kalldorf zu Gast und die setzt auf ihre Heimstärke. Die Brill-Jungs wollen in diesem Match unbedingt den dritten Dreier in dieser Serie einfahren. Niemeier, Westphal, Quast (alle verletzt), Faße und Krügel (beide Urlaub) werden bei den Sonnebornern ausfallen. „Kalldorf ist sehr heimstark und vermutlich wird der Platz immer noch nicht gut bespielbar sein. Es wird wohl kein schönes Spiel werden, aber ich will die drei Punkte mit heim nehmen. Dieses Ziel müssen wir haben und dafür wird sich die Mannschaft zerreißen“, gibt sich Sonneborns Co-Trainer Thomas Elsner kämpferisch.

 

11. Spieltag, Sonntag, 7. Oktober

TuS Asemissen – TuS Brake (Sa., 6.10., 16 Uhr)
SG Bentorf/Hoh.- TBV Lemgo II
SG Kalldorf – TuS Sonneborn
RSV Barntrup – TuS Bexterhagen
VfL Lüerdissen- Oerlinghausen II
TuS Ahmsen – TuS Lipperreihe
SV Werl-Aspe – Leopoldshöhe
TSV Kirchheide – TSV Schötmar