„Am Ende ist uns wohl leider etwas die Luft ausgegangen!“

Geldern. Am letzten Wochenende fanden die Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren in Geldern statt. Bexterhagen stellte dort eine Ü-50-Mannschaft in der Besetzung Bernd Wüstenbecker, Uli Watermann, Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff und Neuzugang Uli Schäfer. Dieses Jahr musste der TuS allerdings kurzfristig auf Uli Watermann verzichten.

Von links nach rechts: Marc Grümer, Jörg Stöck, Uli Schäfer, Thomas Reckers, Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff, Boris Rosenberg und Bernd Wüstenbecker.

Im ersten Gruppenspiel gegen den TTF Bad Honnef lief es nach Maß. Uli Schäfer gewann sein erstes Einzel im Trikot von Bexterhagen und Jo-Jo Meyer zu Wendischhoff konnte einen klaren Rückstand noch in einen Sieg ummünzen, so dass das Spiel schnell mit 4:0 gewonnen wurde.

Ergebniskosmetik

Gegen den TTC Lantenbach konnte Uli Schäfer das erste Einzel für sich entscheiden. Das war es aber schon an Erfolgen, denn Bernd Wüstenbecker brachte nach einer 2:0-Satzführung den mehrfachen russischen Meister Boris Rosenberg mit einer sehr starken Leistung an den Rand einer Niederlage – aber zu etwas Zählbarem reichte es doch nicht. Durch den Sieg gegen Honnef war das Halbfinale erreicht, wo der TTC Waldniel wartete. Gegen die Mannschaft um den ehemaligen chinesischen Erstligaspieler Guangjian Zhan gab es erwartungsmäßig nicht viel zu holen. Enttäuschend verlief danach das Spiel um die Bronzemedaille gegen den FC Junkersdorf. Bexterhagen konnte dort nicht an die bis dahin gezeigten, guten Leistungen anknüpfen. Das Doppel Schäfer/Wüstenbecker verwertete zwei Matchballe gegen Thomas Roßkopf (Bruder von Jörg Roßkopf)/Ansgar Schiffer nicht und lediglich Wüstenbecker sorgte mit einem Einzelsieg für etwas Ergebniskosmetik zum 1:4.

Das Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft entschied Lantenbach gegen Waldniel 4:3 für sich, auch weil hier Rosenberg in 3:1 Sätzen Zhan in einem hochklassigen Spiel niederrang.

„Gegen Ende der Veranstaltung ist uns wohl leider etwas die Luft ausgegangen. Im nächsten Jahr werden wir erneut versuchen die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft zu schaffen. Wir sehen da bessere Chancen für uns als dieses Jahr, weil unsere gesamte Mannschaft dann in der nicht ganz so spielstarken Ü60-Klasse starten darf.“ kommentiert Meyer zu Wendischhoff das Abschneiden des TuS.