Lemgo/Voßheide. Wie schon in der Vorwoche musste sich der FC Donop-Voßheide als Tabellenschlusslicht der Frauen-Landesliga mit einer Spitzenmannschaft auseinandersetzen – diesmal auf heimisches Geläuf in der Voßheider Passadekampfbahn. Es war aber komplett anders als in der letzten Woche in Thülen, denn die FC-Frauen machten klar das Spiel, hatten im ersten Durchgang gefühlt 70% Ballbesitz und ein Torchancenverhältnis von 8:1. Das Fatale hieran war jedoch, dass Wadersloh aus seiner eine Chance kurz vor der Halbzeit ein Tor erzielte, der FC jedoch keins.

Melanie Gutsch mit starkem Spiel aber diesmal ohne Glück im Abschluss.

Insbesondere Melanie Gutsch und Charlotte Meier wirbelten in der FC-Offensive ihre Gegenspielerinnen oft schwindelig – hatten im Abschluss aber kein Glück. Einmal ging ein Schuss von Gutsch an die Latte, mehrfach verfehlte der Ball nur um Zentimeter das Tor.

Im zweiten Durchgang hatte sich Wadersloh etwas besser auf den Gegner eingestellt, es gab zwei bis drei gute Torchancen auf beiden Seiten, aber keine weiteren Treffer mehr. Kurz vor Schluss traf Marie Wollbrink nach einem Eckball per Kopf noch mal die Latte – doch belohnen konnten sich die FC-Frauen wieder nicht. Eine weitere bittere Niederlage also für die DonVoß-Frauen, die mindestens einen Punkt verdient hätten.

„Die Mannschaft hat ganz und gar nicht wie ein Abstiegskandidat gespielt, hat kämpferisch, läuferisch und spielerisch viel gezeigt und war ja auch über weite Strecken überlegen“, so das Fazit von Co-Obmann Heino Grollich. „Irgendwann muss der Knoten ja mal platzen.“

Vielleicht ja, wenn von den Kranken und Verletzten mal wieder mehr an Bord sind, denn mit nur zwei Spielerinnen auf der Bank fehlten Coach Falk Ritter für den zweiten Wind in der Schlussphase die personellen Alternativen.