Bärenstarker TBV lässt Gummersbach keine Chance

Lemgo. Der TBV Lemgo Lippe bleibt im Jahr 2025 in der heimischen Phoenix Contact-Arena bisher ungeschlagen. Mit dem klaren 35:26-Erfolg (16:13) über den VfL Gummersbach sicherte sich die Mannschaft von Florian Kehrmann nicht nur zwei weitere Punkte, sondern entschied auch das zweite Duell der Saison mit dem Traditionsclub aus dem Oberbergischen für sich. Damit landen die Lipper auf Tabellenplatz 7.

Jubel beim TBV-Team nach dem Sieg gegen den VfL.

Alle Spieler standen Florian Kehrmann am heutigen Abend zur Verfügung. Veränderungen im Kader im Vergleich zur Vorwoche gab es keine. Die Konstanz im Aufgebot spiegelte sich auch auf dem Feld wider: Die Lipper präsentierten sich eingespielt, stabil und in starker Form.

Die Partie zwischen dem TBV Lemgo Lippe und dem VfL Gummersbach begann vor gefüllten Rängen in der Phoenix Contact-Arena mit einem frühen Treffer der Gäste (1., 0:1). Frederik Simak antwortete prompt für Lemgo (2., 1:1), doch in den folgenden Minuten bestimmte zunächst Gummersbach das Geschehen. Während sich der TBV in der Offensive schwertat und gleich mehrfach an VfL-Keeper Bertram Obling scheiterte, nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent und setzten sich auf 4:8 (11.) ab. Gummersbach schien die Kontrolle zu übernehmen, doch eine Zeitstrafe gegen Tilen Kodrin leitete die Wende ein: Die Lipper nutzten ihre Überzahl clever und kamen mit einem 3:0-Lauf wieder auf ein Tor heran (18., 8:9). Ein technischer Fehler der Gäste eröffnete Lemgo schließlich die Chance zum Ausgleich – Niels Versteijnen nutzte sie eiskalt (19., 10:10). Nun war es der TBV, der das Spiel an sich riss. Die Gummersbacher leisteten sich zunehmend Fehler, während die Lemgoer im Angriff druckvoll und geduldig agierten. So drehte das Team von Florian Kehrmann die Partie (24., 13:12), Jarnes Faust erhöhte kurz darauf auf 14:12. Bis zur Pause setzte sich Lemgo weiter ab. Angeführt von einem stark haltenden Constantin Möstl, der in den letzten Minuten der Halbzeit gleich mehrere wichtige Paraden zeigte, gelang es den Gastgebern, den Vorsprung zu halten. Mit einem 16:13 ging es für den TBV in die Kabine.

Die zweite Hälfte knüpfte nahtlos an das Ende der ersten an – mit einem entschlossenen TBV Lemgo Lippe. Tim Suton und Jarnes Faust eröffneten den Durchgang mit zwei schnellen Treffern und stellten damit früh auf 18:13. Doch Gummersbach ließ sich nicht sofort abschütteln und verkürzte binnen weniger Minuten auf 18:15 (34.). Lemgo behielt jedoch die Kontrolle, spielte konzentriert weiter und setzte in der Offensive wie auch in der Abwehr konsequent nach. Mit zunehmender Spielzeit häuften sich die Fehler bei den Gästen, während die Lipper ihre Angriffe geduldig ausspielten und ihre Chancen konsequent nutzten. So wuchs der Vorsprung zur Mitte der zweiten Halbzeit auf sechs Tore an (44., 24:18). Ein wichtiger Faktor im zweiten Durchgang war auch Torhüter Urh Kastelic, der Constantin Möstl ablöste und in der Schlussphase glänzte. Immer wieder brachte er die Angreifer des VfL zur Verzweiflung und war maßgeblich daran beteiligt, dass Lemgo weiter davonzog. Beim Stand von 34:24 in der 58. Minute betrug der Vorsprung sogar erstmals zehn Tore – die höchste Differenz an diesem Abend. Der TBV spielte die letzten Minuten souverän zu Ende und belohnte sich für eine starke zweite Halbzeit mit einem überzeugenden 35:26-Heimsieg. Bester Werfer auf Seiten des TBV war erneut Niels Versteijnen, der mit acht Treffern zum souveränen Heimsieg beitrug.

Nach der Nationalmannschaftspause trifft der TBV am 15.05. dann auswärts auf den THW Kiel. Um 20 Uhr wird das Spiel gegen den Rekordmeister angepfiffen. Beim nächsten Heimspiel am 19.05. ist die SG BBM Bietigheim zu Gast in der Phoenix Contact-Arena. Die Partie gegen die Schwaben startet um 19 Uhr.

TBV Lemgo Lippe:  Möstl (3 Paraden), Kastelic (5 Paraden); Hutecek (2), Theilinger (1), Zehnder (5), Brosch (1), Simak (2), Schagen, Carstensen L., Suton (7), Versteijnen (8), Wagner (4), Faust (3), Herseklioglu (1), Petrovsky (1)

VfL Gummersbach: Kuzmanovic (7 Paraden), Birlehm (6 Paraden); Kodrin (2), Vujovic (4), Köster (3), Blohme, Häseler, Einarsson (2), Schluroff (5), Tskhovrebadze (6), Mahe, Horzen (4), Zeman

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