Benefizveranstaltung beim SVA Heidelbeck

Kalletal/Heidelbeck. Es ist viele Jahre her, dass eine Fußballmannschaft des SVA Heidelbeck auf dem heimischen Waldsportplatz „Alm“ um Punkte gespielt hat. Bekanntlich existiert die Fußball-Sparte der Arminen nicht mehr. Doch am Samstag, 6. August 2022, rollt dort das Leder noch einmal für einen Tag. Und zwar für einen guten Zweck. Alle an diesem Tage anfallenden Einnahmen gehen je zur Hälfte an den Verein „Ambulanter Hospiz Lippe“ und an die „Aktion Lichtblicke“.

Die Heidelbecker Organisatoren freuen sich auf das anstehende Event auf dem altehrwürdigen Waldsportplatz. Von links: Sebastian Tölle, Wolfgang „Theo“ Korf, Gerlinde Schumann und Volker Krüger.

Es gibt an diesem Tag drei Fußball-Spiele auf der „Heidelbecker Alm“. Und vor allem ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Fußballern, die je im Seniorenbereich für den SVA gespielt haben. Die Idee dazu hatte Volker Krüger. Er beriet sich mit Wolfgang Korf, dem „Schlosskrug“-Betreiber. Beim Bürgermeister wurde angefragt, was er von dem Ganzen hält. Dann stand fest: Wir machen etwas für einen wohltätigen Zweck. Es gelang inzwischen 26 Werbepartner als Sponsoren zu finden. Sie werden auf einer Sponsorenwand auf dem Sportplatz aufgelistet.

Beim Hospiz war man hocherfreut, dass auf diesem Wege Geld für die Anschaffung elektronischen Spielzeugs für im Bett liegende Kinder zur Verfügung gestellt wird. Und bei der „Aktion Lichtblicke“ gibt es Spenden für notleidende Familien aus Lippe. Diese Aktion ist von „Radio Lippe“ eingerichtet worden.

Die Arminen erhoffen sich Einnahmen von rund 5.000 Euro. Auch der Landrat wurde eingeladen. Um 11 Uhr wird Bürgermeister Mario Hecker die Begrüßung vornehmen. Er hat einst selbst für den SVA Heidelbeck gespielt. Um 12 Uhr steht das Frauenfußballspiel FC Donop-Voßheide gegen den SC Vlotho an. Um 16 Uhr ist Anstoß zum Match TBV Lemgo – SG Bentorf-Hohenhausen.

170 Akteure wurden aufgelistet

Zwischen dem Damen- und Seniorenfußball wird es auch interessant: Dann soll nämlich ab 14 Uhr ein Spiel ehemaliger Spieler des SVA Heidelbeck untereinander stattfinden. „Wir werden 40 Spieler auf zwei Mannschaften aufteilen und ständig wechseln“, verriet Volker Krüger. Er hat daheim 170 Akteure aufgelistet und eingeladen, die im Seniorenbereich für Heidelbeck gespielt haben, beginnend in der 3. Kreisklasse und als Höhepunkt in der Bezirksliga sowie danach. Volker Krüger wird von Vereinschefin Gerlinde Schumann, „Theo“ Korf, Harald Edler und Sebastian Tölle unterstützt. Natürlich können die ältesten Arminen – „Irne“ Busekros, Klaus Stutzke und Günter Schröder als Beispiele – nicht mehr selbst auflaufen. Aber Jüngere schon. Die weiteste Anreise dürften Uwe Ressler (aus Quenstedt-Arnstein in der Ex-DDR), Andreas Haupert (Gronau an der holländischen Grenze) und Michael Timme (Klamp-Vogelsdorf an der See) haben. Von früheren Trainern sind Knut Vauth, Klaus Stutzke, Wolfgang Schilling und Hermann Feldscher eingeladen.

Shuttle-Service

Nach diesem Auftritt der Alt-Arminen und dem Spiel Lemgo gegen Bentorf-Hohenhausen gibt es eine Gäste- und Spielerparty. Für Music sorgt dabei Discjockey Marc. „Auch alle Bedienungen arbeiten ehrenamtlich“, verriet Wolfgang Korf. Ganz wichtig ist dies: der untere Sportplatz ist als Parkplatz nicht mehr nutzbar. Es gibt deshalb einen Shuttle-Service, für den auch Wolfgang Korf seinen VW-Bus zur Verfügung stellt. Es ist also möglich, am „Schlosskrug“ zu parken und dann diesen Service in Anspruch zu nehmen. Auch der Fußweg vom „Schlosskrug“ zum Sportplatz soll dann wieder begehbar sein.

Der Heidelbecker Waldsportplatz „Alm“ hat viele große Spiele der Arminen erlebt, als dort noch die vier Busekros-Brüder für Schlagzeilen sorgten. Das größte Spiel überhaupt war das Freundschaftsspiel der verstärkten Heidelbecker Bezirksligaelf gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund am Dienstag, 22. Juli 1986, vor über 2.000 Zuschauern. Der Bundesligist setzte sich mit 10:1 durch, wobei Udo Sahlmann im SVA-Tor noch zahlreiche Paraden am Fließband zeigte. Auch der legendäre Keeper wird zu diesem Treffen erwartet. Hans-