Kalletal. Sechzehn Kinder und Erwachsene waren bereit, sich der nächsten oder auch ersten Prüfung zu stellen. Gerade die Kinder, die sich der ersten Prüfung stellten, waren sichtlich nervös. Mit denen startete dann auch die Aktion. Tapfer zeigten die Kleinen Ihre Formen. Über kleine Patzer wurden von den Prüfern wohlwollend hinweggesehen. Bei manchen Partnerübungen kamen die Reaktionen auf Angriffe etwas verzögert, aber der Ablauf und dass Gesamtbild stimmte.
Bildquelle: BUDO SV KalletalVon den nächst höheren Gurtgraden wurde schon etwas mehr verlangt. Der Umfang dessen, was sie zeigen mussten, wurde von Gurt zu Gurt immer mehr. Hier wurde auch schon Kontakt an Pratze oder Körperpolster verlangt. Hier war Trainer Klaus-Dieter Juche gefragt. Von zaghaftem Patschen der Kinder bis zu den wuchtigen Angriffen der Erwachsenen steckte er alles, ohne zu zucken weg.
Bevor die Gruppe der Blaugurte ihr Umfangreiches Repertoire zeigen mussten, nahmen die unteren Farbgurte und Kinder ihre Urkunden und Gürtel stolz in Empfang.
Verschiedenste Formenläufe
Dann ging es zur Sache. Die künftigen Blaugurte zeigten ihr Programm. Verschiedenste Formenläufe mussten nicht nur vorgeführt werden, auch der Zweck dieser Läufe musste verstanden sein. Das Gleiche galt für die Partnerübungen. Hier musste teilweise auch das Verständnis des Prinzips durch eigene Variationen bewiesen werden.
Richtig Power zeigten vor allem die beiden Kinder, die die Partnerübungen mit ihrer Mutter durchführte. Alle bedauerten sie für die blauen Flecken, die die heftigen Angriffe zweifellos hinterließen.
Zum Schluss kam das Kämpfen, das alle ganz ordentlich absolvierten. Wie auch die vorherige Gruppe, erhielten die Blaugurte vor der Urkunden- und Gürtelübergabe noch einige Tipps und Hinweise zum Verbessern.
Pünktlich nach vier Stunden konnte Trainer Kai Schürmann die Prüfung, die er moderiert hatte, für abgeschlossen erklären.


