Fürstenau (ruko). „Das ist eindeutig zu wenig“, so die klare Ansage von Asemissens Willi Lemke, der zusammen mit Jan Heidschuster das Amt des Interimscoach beim TuS Asemissen nach dem Rücktritt von Carsten Skarupke übernommen hat, nach dem 2:2 beim Tabellenletzten SV Fürstenau-Bödexden.
Bildquelle: Redaktion„Gerade im letzten Drittel des Spiels haben wir uns wirklich schlecht verkauft, haben immer die falschen Entscheidungen getroffen, komplizierte Bälle gespielt und den Kampfgeist vermissen lassen“, so ein angesäuerter Lemke weiter. Schon nach vier Minute lag der TuS beim Ligaschlusslicht, das sich nur noch wenige Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen kann, durch einen Treffer von Carmisciano mit 0:1 hinten. Wennemann konnte zur Pause auf 1:1 ausgleichen.
Mit dem Ball lief es zunächst ganz gut bei den Gästen in Hälfte zwei, die folgerichtig durch Marius Seipt mit 2:1 in Front gehen konnten (64.). Dann verloren die Asemisser zusehends den Faden und Braun konnte drei Minute vor Spielende zum 2:2 abschließen.
Asemissen verweilt so weiterhin auf den ersten Abstiegsplatz, bei acht Punkten Rückstand bis zum rettenden Ufer.
Der nächste Spieltag:
Derby daheim
Am kommenden Sonntag steht für die Asemisser das Lipperderby gegen den TBV Lemgo an. Für die Truppe von Willi Lemke und Jan Heidschuster zählen nur noch Siege, will man den drohenden Abstieg noch entgehen. Der TBV Lemgo konnte das Hinspiel mit 5:2-Toren gewinnen. „Wir müssen dieses Spiel einfach gewinnen“, fordert Lemke, der von einer guten personellen Lage beim TuS berichten kann. So sind Tim Tews und Tim Ende wieder dabei. Schmidt und Giebel befinden sich allerdings im Urlaub. „Die Trainingsbeteiligung ist zurzeit sehr gut, hat sich fast verdoppelt. Ich hoffe, dass wir gegen Lemgo einen vernünftigen Spielaufbau hinbekommen und so punkten können“, so Lemke weiter.
Der insider-Tipp: Das Spiel endet 2:2-Remis.






