Leopoldshöhe/Bexterhagen (ag/ruko). „Wir wollen attraktiven und mutigen Fußball spielen. Dabei die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickeln und als Team den nächsten Schritt machen“, so TuS Bexterhagens Obmann Andre Gronemeier zu den primären Saisonzielen des Klubs für die neue Spielzeit
Bildquelle: TuS BexterhagenOhne Zweifel, entwickelt hat sich das Team des TuS Bexterhagen in den letzten Jahren stetig und in der vergangenen Saison belegte der TuS einen guten fünfen Platz in der Tabelle. Und der TuS dürfte sich für diese Saison wohl noch mehr vorgenommen haben. „Wir denken, unsere nachhaltige Entwicklung steht vor kurzfristigem Erfolg“, so Gronemeier weiter.
Der TuS hat einen Trainerwechsel vollzogen. Nach mehr als sechs Jahren als Cheftrainer tritt Jens Reitemeier einen Schritt zurück und übernimmt künftig die Rolle des Co-Trainers. Neuer Cheftrainer ist Sascha Flügge, der die Hauptverantwortung im Trainergespann übernehmen wird. Dazu kommt noch Gordon Kral, der zuletzt für den TuS Asemissen aktiv war und als spielender Co-Trainer Verantwortung auf und neben dem Platz übernehmen soll. Komplettiert wird das neue Trainerteam durch Oliver Düding, der als ausgebildeter Fitnesscoach insbesondere im Bereich Athletik und körperliche Vorbereitung neue Impulse setzen soll.
Fünf Neuzugänge
Die Bexterhagener haben sich mit fünf Neuzugängen verstärkt. Christoffer Loges kommt vom SV Ubbedissen (Außenverteidiger), Tim Klatte vom TuS Helpup (Mittelfeld), Daniel Schellenberg vom SCE Bielefeld (Torwart), Kendzo Sostern Gaüs vom TuS Bexterhagen II (Stürmer) und eben Gordon Kral (Abwehr/Mittelfeld/(spielender Co-Trainer).
Bildquelle: TuS BexterhagenVerlassen haben den Klub Tim Klecha (FC Stukenbrock), Ole Seipt (SV Werl-Aspe), Andreas Benzel (TuS Ahmsen II), Moritz Gromann (pausiert) und Christoph Schlautkötter (Karriereende).
„Der Kern der TuS-Mannschaft spielt bereits seit vielen Jahren zusammen, wodurch sich ein starkes Vertrauen und ein ausgeprägter Teamgeist entwickelt haben. Sicherlich ein großer Vorteil“, macht Gronemeier eine der Stärken des Teams aus. Ein besonderes Zeichen für den gelebten Vereinsgedanken setzte dabei die Vorbereitung auf die neue Saison. Gemeinsam mit der 2. Mannschaft absolvierte die 1. Mannschaft ein Trainingslager. „Der Zusammenhalt spiegelt die Werte des Vereins wider und soll auch künftig weiterhin ein wichtiger Baustein für den sportlichen Erfolg sein. Zusammenfassend steht der Verein über dem Ego des Einzelnen“, so Gronemeier weiter.
Gronemeier und das Trainerteam wünschen sich für die neue Saison mehr Konstanz in den Leistungen, was in der vergangenen Spielzeit nicht immer der Fall war. „Sicherlich ein wichtiger Faktor für die neue Saison. Aber zunächst muss sich das Team natürlich an das neue Trainerteam gewöhnen, sich neu finden und Geduld haben, bis die Rädchen letztendlich ineinandergreifen. Neue Abläufe und Ideen müssen sich etablieren“, weiß der Bexterhäger Obmann, der optimistisch auf die Zukunft des Vereins schaut: „Auch in Zukunft wird die stetige sportliche Weiterentwicklung im Vordergrund stehen. Zudem streben wir eine Verbesserung der Infrastruktur an. Auch die starke Gemeinschaft und den familiären Charakter des Vereins soll weiterhin leben und ausgebaut werden. Langfristig möchten wir auf Kontinuität und nachhaltigen Erfolg setzen“.
Schötmar der große Favorit
Als Titelfavoriten sehen Gronemeier und das TuS-Lager fünf Mannschaften vorn: „Aus unserer Sicht ist der TSV Schötmar aufgrund der phänomenalen Rückrunde in der letzten Saison und den zahlreichen guten Verstärkungen der große Favorit. Zusätzlich kommen für den Meistertitel nach unserer Einschätzung ebenfalls der TuS Brake, der TuS Lipperreihe II sowie SV Werl-Aspe und als Geheimfavorit die SG Bentorf/Hohenhausen in Frage“.
Die insider-Prognose:
Der TuS hat sich in den vergangenen Jahren immer stetig weiterentwickelt und dürfte sich zu einem der stärksten Teams in der Liga gemausert haben. Die Bexterhäger haben sich gut verstärkt und werden sicherlich ein sehr gute Rolle in der Liga spielen. Das TuS-Team kann es gerade zuhause mit jedem Gegner aufnehmen und wird sich am Ende der Serie einen Platz im oberen Drittel, mit Tendenz nach oben, sichern.



