„Der Weg ist das Ziel!“

Die Neuzugänge beim TuS Lipperreihe. Obere Reihe von links: Timo Blodow (Co Trainer), Arthur Seib (Vereinlos), Marvin Harder (Vereinslos), Rouven Schulz (eigene A-Jugend) und TuS-Coach Mirco Westermeier. Untere Reihe von links: Leon Wartanian, Niklas Beanitz (beide eigene A-Jugend), Ardian Thaqi (FC Stukenbrock A-Jugend). Es fehlt Calvin Schulz (A-Jugend VfB Schloss Holte).

Oerlinghausen/Lipperreihe (ruko). Der TuS Lipperreihe will mit seinem neuen Coach Mirko Westermeier in Zukunft vornehmlich auf die Jugend setzen. „Allerdings sollten im Team immer noch drei bis vier erfahrene Kräfte stehen. Ich denke, das ist wichtig“, so der 38-Jährige Westermeier, der selbst noch aktiv in das Geschehen eingreifen wird.

 

Sieben Abgänge – Sieben Neuzugänge

 

Die Lipperreiher haben einen Umbruch zu bewältigen. Gleich sieben Spieler haben den Klub verlassen. Mit dabei auch die Leistungsträger Andre Hammerschmidt (Ziel unbekannt) und Viktor Dietrich, der nach Ubedissen, wie auch Christian Gruschizki, gegangen ist. Ebenfalls den Klub verlassen haben Florian Budura (Ziel unbekannt), Kevin Petzold, Yannik Golzoll (beide Hillegossen) und Dennis Petzold (Müssen). Dem stehen mit Arthur Seib (Vereinlos), Marvin Harder (Vereinslos), Rouven Schulz, Leon Wartanian, Niklas Beanitz (alle eigene A- Jugend), Ardian Thaqi (FC Stukenbrock A- Jugend) und Calvin Schulz (A-Jugend VfB Schloss Holte) sieben Neuzugänge gegenüber.

 

 

„Defensive verbessern!“

 

Ein echtes Saisonziel mögen TuS-Coach Mirko Westermeier und sein Co Timo Blodow nicht herausgeben. „Für uns ist es in erster Linie wichtig, dass sich das Team weiter entwickelt. So ist eben der Weg das Ziel. Daraus wird sich dann ergeben, wie wir letztendlich abschneiden“, so Westermeier, der die Liga A in dieser Saison noch stärker einschätzt als in der vergangenen Serie. So sieht Westermeier neben den üblichen Verdächtigen um die Titelvergabe wie Ahmsen, Lüerdissen oder Lemgoer II auch die Absteiger Barntrup und Asemissen ganz vorne. „Wir müssen in der anstehenden Saison unbedingt in der Defensive besser werden, das hat gerade die vergangene Rückrunde gezeigt, wo wir eigentlich von der Leistung gar nicht schlecht waren, aber dennoch viel zu viele Punkte haben liegen lassen. Da waren wir teilweise auch zu naiv, nicht zweikampfstark genug und uns sind gerade im Passspiel zu viele leichte Fehler unterlaufen, daran müssen wir arbeiten“, weiß Westermeier, der im TuS-Team wohl öfter in der kommenden Saison auf der Sechserposition oder Achterposition zu finden sein wird, wo er die Hebel anzusetzen hat.

 

Die insider-Prognose: Mit Mirco Westermeier dürften die Lipperreiher einen akribisch arbeitenden Coach verpflichtet haben, der sich mit der Materie auskennt. Da Westermeier zudem noch als Jugendtrainer fungiert, dürfte es ihm leichter fallen, die vielen jungen Spieler im Team schnell an den Seniorenbereich heranzuführen. Da könnte eine frische, junge Truppe heranwachsen, auch wenn die in dieser Serie wohl nicht unbedingt zu den Teams gehören wird, die am Ende um den Titel mitspielen wird.